DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Kalligrafie-Workshop mit Daniel Arab

„Linien – Worte – Kunst“ – unter diesem Motto organisierte die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. 

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DAFG, Politik

Hintergrundgespräch: Hertie School Mashriq & Maghrib Policy Club trifft S.E. Ahmed Ebrahim Alqarainees

Am 23. April 2026 fand in der Geschäftsstelle der DAFG e.V. ein Hintergrundgespräch zwischen S.E. Ahmed Ebrahim

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DAFG, Politik

War in Lebanon: Humanitarian Impact and Implications for Stability

Am 7. April veranstaltete die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. ein Expertengespräch, um die

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DAFG, Wirtschaftliche Zusammenarbeit

The economic impact of the US/Israel war with Iran on the GCC states

Am 30. März lud die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. zu einem Expertengespräch mit dem Titel „The

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DAFG, Politik

War at the Gulf: Regional and Geostrategic Implications from the GCC States' Point of View

Der „Tawila“-Gesprächskreis von Dr. Carsten Wieland und die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V.

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Teatime: Feministische Perspektiven auf Tunesiens Transformationsprozess

2. Oktober 2018, 18:30 - 20:00 Uhr
Café Playing with Eels, Urbanstraße 32, 10967 Berlin

Im Rahmen der "Teatime"-Veranstaltung diskutiert Dr. Anna Antonakis politische Transformationsprozesse aus feministischer Perspektive am Beispiel Tunesiens. 

In der arabischsprachigen Welt nimmt Tunesien eine Vorreiterrolle in Bezug auf die Rechte von Frauen und Mädchen ein. Im Jahr 2017 wurde Tunesien das erste Land der Region, in dem häusliche Gewalt als Straftat geahndet wird. Bei den Kommunalwahlen 2018 wurden aufgrund eines Gesetzes über paritätische Parteilisten fast 50% Frauen in die Stadträte gewählt, und Tunis bekam seine erste Bürgermeisterin. In der Exekutive sind Frauen in Führungspositionen jedoch weit weniger repräsentiert. Zudem bleibt das große Gefälle zwischen Stadt- und Land bestehen, was sich zuletzt in Protesten von Frauen aus dem Landesinneren ausdrückte. Die autoritäre Geschichte des tunesischen Staatsfeminismus und die politische Instrumentalisierungsfähigkeit von Frauenrechten sind bis heute nur wenig aufgearbeitet.

Wir fragen: Welche Rolle spielt Gender im Tunesischen Transformationsprozess? Wie wird Geschlechterpolitik auch instrumentalisiert, und mit welchen Folgen? Wie haben Frauen* am Arabischen Frühling mitgewirkt, und welche Funktion hatte dabei die transnationale Netzwerkbildung – online und offline? Wie können Geschlechterperspektiven die Transformationsforschung bereichern?

Als Expertin haben wir die Politikwissenschaftlerin Dr. Anna Antonakisgeladen. Anna hat im Juni 2017 ihre Doktorarbeit mit dem Titel „In Transformation? – Renegotiating Gender and State Feminism in Tunisia between 2011 and 2014: Power, Positionalities and the Public Sphere“ an der Freien Universität Berlin verteidigt. Anfang 2018 erschien der von ihr herausgegebene Band Digital Media and the Politics of Transformation in the Arab World and Asia. Aktuell ist sie Sprecherin des Arbeitskreises Politik und Geschlecht der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind hier zu finden. Die Plätze sind begrenzt.

 

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