DAFG, Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Gemeinsame Delegation von vbw und DAFG: Saudi-Arabien und VAE

Riad, Abu Dhabi, Dubai: 30.10.-03.11.2022

Die arabischen Golfstaaten durchlaufen einen grundlegenden Wandel.

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Wohin entwickelt sich der Irak?

Nach einem Jahr geprägt von Stillstand in Folge der irakischen Parlamentswahlen im Oktober 2021 stärkt die Wahl des

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Arabisch in Action! Roundtable zur arabischen Sprache

„Arabisch in Action!“ hieß es am 15. Oktober 2022 in der DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V.

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Buchvorstellung: Wahrnehmungen des Islams in Deutschland

Die Wahrnehmungen des Islams und von Musliminnen und Muslimen in Deutschland sind nach wie vor belastet durch

 ...

Wirtschaftstag Tunesien

1 von 12

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Tunesien standen im Fokus der zweiten Veranstaltung der von der DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. und der Botschaft der Tunesischen Republik in Berlin organisierten „Tunesientage in Berlin“ am 23. Juni 2022.

Investitions- und Geschäftsmöglichkeiten in Tunesien & Zugang zu den Märkten Afrikas

Tunesien ist  bereits ein wichtiger Markt für deutsche Investoren: 284 Firmen aus Deutschland sind vor Ort präsent und schaffen über 77.000 Arbeitsplätze. Allein im Jahr 2021 (Stand Ende September 2021) haben deutsche Firnem in 35 Investitionsprojekten zusätzliche 3000 Arbeitsplätze geschaffen. Deutschland ist an dritter Stelle der wichtigsten ausländischen Investoren in Tunesien.

Nach der begrüßenden Einleitung von Chiheb Chaouch, Chargé d'affaires a.i. der tunesischen Botschaft in Berlin, gab Saida Kahoula, Deutschland-Diretorin von Invest in Tunsia (FIPA-Tunisia), einen Überblick zu den mannigfaltigen Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten in ihrem Land. Dabei spiele nicht nur der tunesische Markt bzw. die Produktion für den Export in die EU eine gewichtige Rolle, sondern Tunesien sei darüber hinaus als wichtiger Zugangspunkt zu den Märkten Afrikas zu sehen. Es genießt den Status eines „advanced partner“ der EU (ein Freihandelsabkommen wird verhandelt), ist Mitglied im COMESA (Common Market for Eastern and Southern Africa) und im Juli 2020 der Panafrikanische Freihandelszone (AfCFTA) beigetreten. Darüber hinaus sind 52 bilaterale Doppelbesteuerungsabkommen sowie 54 bilaterale Investitionsschutzabkommen in Kraft.
Außerdem stehe Tunesien mit über 65.000 Absolventen pro Jahr und circa 1.200 Einrichtungen der Berufsausbildung für mehr als 370 Berufe für die Ausbildung von Fachkräften auf internationalem Niveau.

Internationalen Standards entspräche zudem das Umfeld für internationale Investoren. Über das gesamte Land verteilt werden 10 Wettbewerbscluster und 4 IT-orientierte Technoparks betrieben, die sich auf die für Tunesien zukunftsträchtigsten Sektoren konzentrieren. Darüber hinaus gibt es 19 regionale Cyberparks, die Jungunternehmerinnen und –unternehmer sowie Start-Ups in der Inkubationsphase unterstützen. Auch das Investitionsgesetz von 2016 garantierte wichtige Rechte und Freiheiten von Investoren, wie beispielsweise Investitionsfreiheit in den meisten Branchen, Übertragungsfreiheit von Gewinnen und Veräußerungsgewinnen, vereinfachte Durchführungsverfahren, Schutz des geistigen Eigentums sowie einfacher Import und Export mit vereinfachten Zollverfahren.

Weitere Details können sie der Präsentation von Frau Kahoula entnehmen.

Tunesien: attraktives Reiseziel auch jenseits der bekannten Pfade

Anschließend stand die Tourismusdestination Tunesien im Mittelpunkt der Beiträge der Deutschland-Vertreter der tunesischen Tourismusbehörde, Riadh Dekhili, und der tunesischen Fluggesellschaft TUNISAIR, Hatem Hachmi. Das Land erfreue sich nach wie vor großer Beliebtheit bei deutschen Touristen. Ausführliche Informationen können auf dem tunesischen Tourismusportal abgerufen werden.

In der abschließenden Frage- und Diskussionsrunde, moderiert von DAFG-Vorstandsmitglied RA Wolf R. Schwippert, stellten die Panelisten noch einmal heraus, dass ein Fokus ihrer Arbeit derzeit auf den bisher unbekannteren, aber sehr spannenden Reisezielen im südlichen Teil des Landes liege. Um deren Bekanntheitsgrad im Ausland zu erhöhen, seien Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Reiseindustrie kürzlich in die betreffenden Regionen eingeladen worden – ein sehr lohnenswerter Besuch.

Termine

Juli 2022
27 28 29 30 01 02 03
04 05 07 08 09 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
Juli 2022
27 28 29 30 01 02 03
04 05 06 07 08 09 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Algier

4. Deutsch-Algerischen Energietag

Dienstag, 20. Dezember 2022
Algier

Die Eröffnung der Konferenz wird durch den algerischen Minister

 ...