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Arabische Musik für Anfänger – und Neugierige

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Klassische arabische Musik – das hört sich häufig für westliche Ohren beim ersten Hören fremd an., denn das Tonleitersystem und Rhythmik erscheint kompliziert und die Instrumente ungewohnt. Um das zu ändern und die Faszination arabischer Musik zu vermitteln, luden die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. und die Qatar Foundation International (QFI) zusammen mit der Expolingua Online am 20. und 21. November 2020  zu „Arabische Musik für Anfänger – und  Neugierige“ – einer zweiteiligen Einführung in die klassische arabische Musik mit kurzen Filmen des bekannten Berliner „Husam Al-Ali Ensembles. Moderiert wurde die Veranstaltung von Musikwissenschaftler Sean Prieske, dessen musikwissenschaftlicher Podcast „Musikgespräch“ inzwischen  nicht mehr nur unter Fachpublikum bekannt ist.  Zusammen mit dem Gründer und Leadsänger des Husam Al-Ali Ensembles, Husam Al-Ali, führte Sean Prieske unterhaltsam und kompetent die zahlreichen Zuschauer durch die Welt von „Maqam“, „Maqsoum“, Qanun und Oud.

Grundelemente arabischer Musik vermitteln und Neugier wecken

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen standen vier kurze Filme, die das Husam Al-Ali Ensemble für die Qatar Foundation International gedreht hatte. Die Filme erklären unterhaltsam und vor allem auch für musikalische Anfänger verständlich Herkunft, Instrumente, Rhythmus und Tonleitersystem der klassischen arabischen Musik. Dass das Husam Al-Ali Ensemble gerade für diese Art der Musik – und Kulturvermittlung ein besonderes Talent hat, zeigte die Gruppe schon 2018 bei „Yalla Musiqa!“, einem von der DAFG e.V. mit Unterstützung der QFI organisierten interaktiven Einführung in die arabische Musik. Damals gelang es dem Ensemble, die Zuschauer und Zuschauerinnen für die arabische Musik zu begeistern – und sie nicht nur zum Mitklatschen im richtigen Rhythmus, sondern auch zum Mitsingen auf Arabisch zu bewegen. Auch diesmal – trotz des pandemiebedingten Online- Formats – schaffte das Ensemble mit seinen Filmen, die scheinbar komplizierten Elemente klassisch arabischer Musik auch für den Laien zu vermitteln, den Zuhörern und Zuhörerinnen den ersten einfachen Rhythmus „Maqsoum“ beizubringen und dem Unterschied zwischen Tonleitern westlicher Musik und den „Maqamat“ – dem Tonsystem der klassisch-arabischen Musik – schlüssig zu erklären.

Arabische Musik – für alle zugänglich und erlernbar

Für weitere Erläuterungen und Fragen standen zwischen den Filmpräsentationen mit Sean Prieske und Husam Al-Ali zwei wahre Experten bereit. Husam Al-Ali, Gründer des gleichnamigen Ensembles, stammt aus Homs in Syrien und hat dort Operngesang studiert. Er ist in den großen Konzert und Opernhäusern des Landes aufgetreten und hatte seine eigene Fernsehshow „Samaae Ugarit“ im syrischen Fernsehen. Seine große Leidenschaft ist die klassische arabische Musik. Er hat sich zum Ziel gesetzt, diese auch möglichst vielen Menschen in Deutschland nahezubringen. Mit Begeisterung beantwortete er ausführlich und kenntnisreich die Fragen des Publikums und zusammen demonstrierten Husam Al-Ali und Sean Prieske live den Unterschied zwischen Oud und Gitarre.

Dass arabische Musik nicht nur für Araber ist, nur von Arabern gespielt werden kann – das ist die Kernbotschaft sowohl der Veranstaltung als auch des Husam Al-Ali Ensembles. In dem multinationalen Ensemble spielen Musiker und Musikerinnen aus der ganzen Welt – von Russland über Italien bis Japan.  Deshalb stehen die präsentierten Filme auch auf der Webseite der QFI zum kostenlosen Download bereit und können zum Beispiel als unterstützendes Material im Musikunterricht genutzt werden.

Die vielen Nachfragen der Zuschauerinnen und Zuschauer während beider Teile der Veranstaltung zeugten vom großen Interesse an arabischer Musik auch in Deutschland, die hier eine neue, zweite Heimat gefunden hat.

Wer die Videos selber noch einmal anschauen möchte, kann dies in Kürze auf www.qfi.org tun.

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