DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Kalligrafie-Workshop mit Daniel Arab

„Linien – Worte – Kunst“ – unter diesem Motto organisierte die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. 

 ...
DAFG, Politik

Hintergrundgespräch: Hertie School Mashriq & Maghrib Policy Club trifft S.E. Ahmed Ebrahim Alqarainees

Am 23. April 2026 fand in der Geschäftsstelle der DAFG e.V. ein Hintergrundgespräch zwischen S.E. Ahmed Ebrahim

 ...
DAFG, Politik

War in Lebanon: Humanitarian Impact and Implications for Stability

Am 7. April veranstaltete die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. ein Expertengespräch, um die

 ...
DAFG, Wirtschaftliche Zusammenarbeit

The economic impact of the US/Israel war with Iran on the GCC states

Am 30. März lud die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. zu einem Expertengespräch mit dem Titel „The

 ...
DAFG, Politik

War at the Gulf: Regional and Geostrategic Implications from the GCC States' Point of View

Der „Tawila“-Gesprächskreis von Dr. Carsten Wieland und die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V.

 ...
DAFG, Politik

War in Lebanon: Humanitarian Impact and Implications for Stability

1 von 12

Am 7. April veranstaltete die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. ein Expertengespräch, um die dramatische Lage im Libanon zu beleuchten. Unter der Moderation von DAFG-Geschäftsführer Björn Hinrichs teilten Christina Baade, Leiterin des Auslandsbüros Libanon der Konrad Adenauer Stiftung, und Dr. Makram Ouaiss, geschäftsführender Direktor der Lebanese Center for Policy Studies (LCPS), ihre Einschätzungen zur aktuellen Krise sowie zur dramatischen humanitären Lage im Land.

Seit der erneuten Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah im März 2026 wurden über 1,2 Millionen Menschen aus dem Südlibanon und den Vororten Beiruts vertrieben. Darüber hinaus hat der Krieg
nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mehr als 1.500 Libanesinnen und Libanesen das Leben gekostet und zu mehr als 4.800 Verletzten geführt. Insgesamt wurden 63 Dörfer vollständig zerstört, und landwirtschaftliche Flächen im Süden des Landes schwer beschädigt. Die großflächige Vertreibung verschärft zudem bestehende gesellschaftliche und interkonfessionelle Spannungen.

Das Publikum nutzte die Möglichkeit zum intensiven Austausch mit den Expertinnen und Experten. Ein zentraler Fokus lag auf der internationalen Verantwortung. Als einer der wichtigsten Geber steht Deutschland vor der Herausforderung, nicht nur humanitäre Hilfe zu leisten, sondern sich aktiv als möglicher Mediator einzubringen.

Unmittelbar nach dem Expertengespräch wurde ein brüchiger zweiwöchiger Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran vereinbart, jedoch hat Israel seine militärischen Operationen im Libanon fortgesetzt und die heftigsten Luftangriffe bisher durchgeführt und die Hisbollah explizit aus dem Waffenstillstand ausgeschlossen. Mittlerweile wurden aber seitens der israelischen Regierung direkte Gespräche mit der libanesischen Regierung angekündigt. Diese Entwicklungen verdeutlichen die anhaltende Instabilität der Lage. Der Libanon sollte daher weiterhin im Fokus bleiben, und es ist wichtig, die kritische Lage im Land weiterhin klar anzusprechen und darauf aufmerksam zu machen.

Termine

Juni 2026
01 02 03 04 05 06 07
08 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 01 02 03 04 05
Juni 2026
01 03 04 05 06 07
08 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 01 02 03 04 05

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Keine Artikel in dieser Ansicht.