DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

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Gemeinsame Veranstaltung von DAFG e.V. und Arbeitgeber Baden-Württemberg zu Islamic Finance in Stuttgart-Hohenheim

Als Auftakt einer DAFG-Reihe zu Islamic Finance sprach am 2. Mai eine Reihe von Experten auf einer Veranstaltung unter dem Titel „Finanzierungen von Investitionen in der arabischen Welt“. Die gemeinsame Veranstaltung von DAFG und Arbeitgeber Baden-Württemberg fand im inspirierenden Ambiente des Balkonsaals von Schloss Hohenheim an der gleichnamigen Universität statt. Ziel der DAFG-Reihe soll es sein, insbesondere deutschen Mittelständlern Islamic Finance als Alternative für Finanzierungen von Investitionen in arabischen Ländern oder für Exporte in die Region und darüber hinaus vorzustellen.

Nach einer Einführung und Begrüßung durch Marion J. Johannsen, Geschäftsführerin der Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V. – Arbeitgeber Baden-Württemberg, und Dr. Otto Wiesheu, Präsident der DAFG, hielt Prof. Dr. Hans-Peter Burghof, Inhaber des Lehrstuhls für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universität Hohenheim, als Gastgeber des Abends einen Impulsvortrag. Die Erfahrungen aus der Finanzkrise hätten das Interesse an alternativen Modellen geweckt, insbesondere an solchen, die sich innerhalb der gesellschaftlichen Normen des betreffenden Umfelds bewege, was man von Private Equity keineswegs immer behaupten könne. Die Antwort auf die Finanzkrise könne jedoch nicht sein, vorherige Modelle nun lediglich durch neue zu ersetzen, sondern er plädierte vielmehr für eine Vielfalt von Finanzierungsmodellen in der globalisierten Welt. Islamic Finance sei dabei lediglich eine Möglichkeit von vielen, wenn auch eine durchaus interessante.

Daran anschließend stellte Dr. Rüdiger Litten, Partner der Wirtschaftskanzlei Norton Rose, den Grundgedanken und die gängigsten Modelle von Islamic Finance vor und betonte das große Potential dieser Finanzierungen. Dr. Gerald Baumer von der Arab Banking Corporation wiederum schilderte die praktischen Erfahrungen mit islamischen Finanzierungen aus Bankensicht. Dabei ging er auch auf die durchaus unterschiedliche Bedeutung in den einzelnen arabischen Ländern ein. Im Anschluss gab es Gelegenheit für Nachfragen und Anmerkungen aus dem Publikum, die das Interesse an solchen alternativen Finanzierungsmöglichkeiten deutlich machten.

Einen gelungenen Abschluss fand der Auftakt der Reihe zu islamischen Finanzierungen bei einem Empfang, bei dem die Redner für Gespräche zur Verfügung standen und zahlreiche Visitenkarten ausgetauscht wurden.

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