War in Lebanon: Humanitarian Impact and Implications for Stability
Am 7. April veranstaltete die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. ein Expertengespräch, um die
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Am 26. Juni 2012 veranstaltete die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Magdeburg einen Wirtschaftstag Marokko.Zahlreiche sachsen-anhaltinische Unternehmen nutzten diese Gelegenheit, vom Botschafter des Königreichs Marokko, S.E. Omar Zniber, und Rachid Eddouks, Geschäftsführer des Deutschlandbüros der marokkanischen Investitionsförderungsagentur (AMDI), Informationen über die attraktiven Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten, die Marokko gerade für deutsche Unternehmen zu bieten hat, aus erster Hand zu erhalten und gezielt Fragen zu stellen.
König Mohammed VI. hat Marokko seit Ende der 1990er Jahre kontinuierlich dem Ausland geöffnet. Das Land ist Mitglied der WTO, verstärkte 2008 sein Engagement im Rahmen der OECD und hat Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten und der Türkei geschlossen. Im vergangenen Jahr wurde die Verfassung grundlegend reformiert und durch ein Referendum bestätigt. Hieraus resultieren zusätzliche Impulse für den wirtschaftlichen Aufbruch. Laut Germany Trade & Invest ist das marokkanische Wirtschaftswachstum im Jahr 2011 auf 4,3% gegenüber 3,7% im Jahr 2010 gestiegen. Für das laufende Jahr werden wieder ca. 4% BIP-Wachstum erwartet. Damit ist Marokko weiterhin auf einem stabilen Wachstumskurs.
In den vergangenen Jahren hat das Königreich seinen inländischen Markt für Investoren aus dem Privatsektor geöffnet, zahlreiche Unternehmen und Institutionen wurden privatisiert und saniert. Auf die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise reagierte das Land mit einer Reihe von großen und über mehrere Jahre angelegten sektorspezifischen Investitionsprogrammen.
Für die Bereiche Landwirtschaft sowie die Trink- und Abwasserwirtschaft stehen bis 2020 Programme in Milliardenhöhe zur Verfügung. Neue Technologien, Nahrungsmittel- und Textilindustrie und die Entwicklung des Off-Shoring werden bis 2015 im Rahmen des „Plan Emergence“ mit mehr als einer Milliarde Euro gefördert. Für den Tourismus, die Automobilindustrie, den Ausbau der Infrastruktur und die Kommunikationstechnologie wird ein deutlicher Zuwachs erwartet. Zudem strebt Marokko einen erheblichen Ausbau der erneuerbaren Energien an. Bereits jetzt ist das Königreich auf diesem Gebiet führend unter den arabischen Ländern. Zahlreiche weitere Windkraftanlagen und Solarkraftwerke sollen in den kommenden Jahren entstehen.
Für deutsche Unternehmen bestehen in Marokko daher vielfältige Investitions- und Geschäftsmöglichkeiten, etwa in den Bereichen Infrastruktur, Energie, Lebensmittelindustrie und Umweltschutz. Besonders gute Chancen bieten sich im Sektor erneuerbare Energien und in Verbindung mit der KFZ-Teileindustrie. Auch die Informations- und Kommunikationstechnologie sowie das Gesundheitswesen bergen nach wie vor großes Potenzial.
Abgerundet wurden die Vorträge von S.E. Omar Zniber und Rachid Eddouks durch den Erfahrungsbericht von Reinhard Wecker von der asola Quantum Solarpower AG, die in Kürze mit einem marokkanischen Partner die Produktion in der Nähe der Hauptstadt Rabat aufnehmen wird. Herr Wecker zeigte sich begeistert über die Potentiale des marokkanischen Marktes für erneuerbare Energien – insbesondere für Solarenergie.
Abschließend gab Doerthe Ochsenfart von der IHK Magdeburg einen kurzen Überblick über die Einfuhrbestimmungen Marokkos für deutsche Exportgüter.
Interessierte DAFG-Mitglieder können die Präsentation von Rachid Eddouks beim DAFG-Wirtschaftsreferenten Björn Hinrichs (bjoern.hinrichs@dafg.eu) anfordern.
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