DAFG-Vorstand trifft S.E. Mustapha Noman, stellvertretenden jemenitischen Außenminister
Am 12. Dezember 2025 traf der DAFG-Vorstand, S.E. Mustapha Noman, stellvertretenden Minister für auswärtige
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Was im Dezember 2010 mit Protesten in Tunesien begann, breitete sich bald wie ein Flächenbrand über viele Länder der arabischen Welt aus. Die ursprünglich primär von der arabischen Jugend getragene Revolution nahm später in den einzelnen Staaten unterschiedliche Entwicklungen ein. Welche Dynamiken und Prozesse lassen sich in Syrien und Ägypten erkennen? Welche Auswirkungen hat der Arabischen Frühling auf den palästinensisch-israelischen Konflikt? Um diesen Fragen nachzugehen, lud die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. am 26. Juni 2013 zu einem Vortrag von Autor und Kenner der Region Dr. Aref Hajjaj ein.
„Es ist sehr schwierig über den Arabischen Frühling zu sprechen“, erklärte Hajjaj gleich zu Beginn seines Vortrages. Denn dies sei ein sehr emotionales Unterfangen. Gerade in Bezug auf die Ereignisse in Syrien sei die arabische Welt noch nie so gespalten gewesen wie heute.
Syrien: „Assad hat keine politischen Überlebenschancen“
Am Fall Syrien entscheide sich auch die Zukunft des Arabischen Frühlings, so Hajjaj. Anders als etwa in Ägypten oder Libyen stehe offensichtlich die Hälfte der Bevölkerung auf der Seite von Präsident Assad. Über kurz oder lang werde sich Assad aber nicht halten können, so seine Prognose.
Ägypten: „Die Opposition hat keine Konturen“
Die Lage in Ägypten sei kompliziert, da das Parlament vom Militärrat aufgelöst wurde und die Regierung beim städtisch-akademischen Bürgertum kaum Zustimmung finde. Gleichzeitig habe die ägyptische Opposition keine Konturen. „Die Revolution verkommt zu einem reinen Selbstzweck“, erklärte Hajjaj.
Israel-Palästina-Konflikt: „Der Palästinensische Frühling wird über kurz oder lang stattfinden“
Wie wiederum beispielsweise die Ereignisse in Ägypten und Syrien Einfluss auf andere Staaten nehmen, zeigte Hajjaj am Beispiel des Israel-Palästina-Konflikts auf. Dabei machte er den Unterschied in den Reaktionen zwischen palästinensischer Bevölkerung und palästinensischen Regierungen in Bezug auf den Arabischen Frühling deutlich. Während die Bevölkerung dem Arabischen Frühling insgesamt positiv gegenüber stünde, reagiere die palästinensische Führung teilweise verstört. Im Falle der Fatah sei der ägyptische Verbündete in Gestalt von Mubarak abhandengekommen, im Hinblick auf die Hamas sei der syrische Partner in Bedrängnis.
„Ich habe keinen Zweifel, dass der Palästinensische Frühling über kurz oder lang stattfinden wird“, erklärte Hajjaj. Dieser „Frühling“ wird sich seiner Meinung nach einerseits gegen die palästinensischen Regierungen selbst wenden. Anderseits werde er sich gegen die israelische Besatzungsmacht richten, so die Prognose von Hajjaj.
Der Vortrag mündete in eine lebhafte Diskussion. Besonders die Syrienfrage sorgte für viel Diskussionsstoff unter den teilnehmenden Gästen.
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