DAFG

Frohe Ostern!

Die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. wünscht Ihnen frohe Feiertage!
          
Bitte beachten Sie:

 ...
DAFG

DAFG-Arabischkurse im Online-Format

Die beiden derzeit laufenden DAFG-Arabischkurse für Fortgeschrittene werden momentan online fortgesetzt. Ein

 ...
DAFG

DAFG verschiebt alle Veranstaltungen aufgrund des Coronavirus

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die DAFG e.V. entschieden, bis auf Weiteres alle Veranstaltungen sowie den

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

DAI-DAFG Reihe: Vortrag Dr. Bernd Müller-Neuhof

Frühbronzezeitliche Siedlungen im Nordosten Jordaniens standen im Mittelpunkt des Vortrags von Privatdozent Dr. Bernd

 ...
DAFG, Politik

Hundert Jahre Libanon 1920–2020

Der Libanon ist ein Schlüsselstaat in der Region und durch gesellschaftliche Vielfalt und Diversität gekennzeichnet. Am

 ...

Ausstellung: "Schlachtfeld Kultur"

1 von 12

Ganz gleich ob Afghanistan, Libyen oder Irak – überall wo es kriegerische Auseinandersetzungen gibt, werden Kulturerbestätten zerstört. Laut Unesco ist die Lage im Moment jedoch nirgends so alarmierend wie in Syrien. Um die fortlaufende Zerstörung von Kultur in Syrien authentisch zu dokumentieren, organisierte die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit Cultur Cooperation Int. e.V. und den Freunden der Altstadt von Aleppo e.V. eine Fotoausstellung. Zur Vernissage dieser Ausstellung lud die DAFG e.V. am 29. September 2014 in ihre Geschäftsstelle ein. Die DAFG e.V., vertreten durch Vizepräsident Prof. Dr. Dietrich Wildung, begrüßte die Gäste zur Ausstellungseröffnung gemeinsam mit Kathleen Göbel, welche einen Großteil der Fotos während einer Dokumentationsreise nach Syrien im Mai 2014 aufnahm.

Im Fokus dieser Ausstellung stehen, stellvertretend für die Gefährdung der Kulturerbestätten in der ganzen Region, die Städte Aleppo und Homs. Die Stadt Homs konnte von Frau Göbel kurz nach der Aufhebung der Sperre besucht werden. Die Fotos der Stadt Aleppo wurden vom syrischen Nationalmuseum in Damaskus zur Verfügung gestellt.


Steinerne Stille


Im Zuge der Ausstellungseröffnung präsentierte Frau Göbel ihre Fotos und berichtete von ihren Eindrücken während ihres Aufenthalts in Homs im Jahr 2014. Homs, Syriens drittgrößte Stadt, hat unter den Ereignissen der letzten Jahre besonders gelitten und ist nun, wenn die Waffen schweigen, „nicht mehr wiederzuerkennen“, wie Frau Göbel während ihrer Präsentation berichtete. Verlassen und still war die einst so lebendige Stadt. „Keine Laute waren zu hören, weder von Mensch noch von Tier.“ Die „steinerne Stille“ der zerstörten Häuser und Straßen sei beängstigend gewesen.


„Ein Stück unserer eigenen kulturellen Identität“


In der 2013 veröffentlichen „Red-List“ des internationalen Museumsrats ICOM wird auf die gefährdeten Kulturgüter Syriens und ihren enormen Wert hingewiesen. Darin heißt es unter anderem: „Die fortlaufende Zerstörung von Stätten und der Verlust von Kulturgegenständen begünstigen die Verarmung des Wissens und des Verständnisses um das syrische Kulturerbe und seinen vielfältigen Beitrag zum Welterbe.“

So gehört zu diesem syrischen Welterbe auch die erste Ausprägung des Alphabets, welches sich über Jahrtausende weiterentwickelt hat und unter anderem auch die lateinische Schrift hervorbrachte. So sprach Prof. Dr. Wildung von „einem Teil unserer eigenen kulturellen Identität“, welche in Syrien Gefahr liefe, unwiederbringlich zerstört zu werden.

Die Ausstellung endet mit einer Finissage am 10. Dezember 2014, bei der das Aleppo Archive in Exile durch Dr. Anette Gangler vom Verein Freunde der Altstadt von Aleppo und Dipl.-Ing. Christoph Wessling, BTU Cottbus-Senftenberg, vorgestellt wird.

Matthias Weißenbach

Termine

Januar 2020
29 30 01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 24 25 26
27 28 29 30 31 01 02
Januar 2020
29 30 01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 16 17 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 01 02

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Keine Artikel in dieser Ansicht.