DAFG, Politik

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DAFG, Politik

Dialog zwischen deutschen und GCC-Botschaftern und Diplomaten

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Exklusive DAFG-Sonderführung durch die Ausstellung „Roads of Arabia“

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Am 2. April 2012 kamen die DAFG-Mitglieder in den Genuss einer exklusiven Sonderführung durch die Ausstellung „Roads of Arabia – Archäologische Schätze aus Saudi-Arabien“, durch die der Direktor des Museums für Islamische Kunst, Dr. Stefan Weber, charmant und kenntnisreich führte. Vom 25. Januar bis zum 9. April 2012 hatten insgesamt mehrere zehntausend Besucher die Ausstellung mit den spektakulären Objekten aus dem kulturellen Erbe Saudi-Arabiens, die von der DAFG als offizieller Partner unterstützt wurde und zuvor in Paris, Barcelona und St. Petersburg zu sehen war, gesehen.

Aufwendig gestaltet, wurden den Besuchern in der Ausstellung der kulturelle Austausch und die vielfältigen Einflüsse in der Geschichte des heutigen Saudi-Arabiens nahegebracht. So berichteten zahlreiche überraschende Funde – wie römische Stelen, Goldmasken aus hellenistischer Zeit und antike Bronzen – von den vielfältigen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen entlang der Weihrauchstraße, die vom heutigen Oman über die arabische Halbinsel bis ans Mittelmeer führte.

Nach dem endgültigen Zusammenbruch der Weihrauchstraße im 6. Jahrhundert erlangte die arabische Halbinsel mit dem Aufkommen des Islam im 7. Jahrhundert, der sich von hier aus innerhalb kürzester Zeit verbreitete, wieder eine zentrale Bedeutung. Bis heute befinden sich mit Mekka und Medina die beiden bedeutendsten Orte des Islam im heutigen Saudi-Arabien.

Als eines der Highlights der Ausstellung konnten die Besucher eine 1635 gefertigte ehemalige Tür der Kaaba in Mekka bestaunen, die erstmals außerhalb Saudi-Arabiens gezeigt wurde. Ähnlich beeindruckt waren sie von der Kiswa, einem schwarzen mit Koranversen verzierten Brokatvorhang, der die Kaaba verhüllt, den der Botschafter des Königreichs Saudi-Arabien, S.E. Shobokshi, der Ausstellung als Leihgabe zur Verfügung gestellt hatte.

Im Laufe der Geschichte entstanden zahlreiche Pilgerrouten zu den heiligen Stätten in Mekka und Medina. Als eines der wichtigsten Projekte der Neuzeit galt die 1908 eröffnete Hedschasbahn, die von Damaskus nach Medina führte. Hier verbindet sich die Geschichte Saudi-Arabiens mit der des Museums für Islamische Kunst: Die Fassade des jordanischen Wüstenschlosses Mschatta, die heute im gleichnamigen Museumssaal in Berlin zu bewundern ist, legte einen Teil ihres Weges nach Deutschland mit eben dieser Eisenbahn zurück.

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung auf Deutsch oder Englisch.

 

 

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