DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Workshops "Arabische Musik" an der Salzmannschule

Arabisch nach Noten: Schon zum vierten Mal hatten Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Spezialgymnasiums

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

"Augengedächtnis": Lesung mit Sana Mukarker-Schwippert

Schon zum zweiten Mal war die Autorin Sana Mukarker-Schwippert in der DAFG – Deutsch-Arabischen

 ...
DAFG, Politik

Tawila zu Gast bei der DAFG - Botschafter (a.D.) Martin Kobler im Gespräch

Am 24. November 2025 war der vor circa 15 Jahren von Dr. Carsten Wieland ins Leben gerufene Gesprächskreis „Tawila“ zu

 ...
DAFG, Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Drei Länder in fünf Tagen: Oman, V.A.E. und Saudi-Arabien

Gemeinsame Delegationsreise von vbw, UBW und DAFG

Erstmals schlossen sich die langjährigen Partnerverbände
vbw –

 ...

Johann Büssow spricht in der DAFG-Reihe "Zentren arabischer Kultur" zu Jerusalem

1 von 12

Am 26. Mai 2011 hielt Dr. des. Johann Büssow vom Orientalischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einen Vortrag zum Thema „Jerusalem: Eine arabisch-osmanische Stadt im frühen 20. Jahrhundert“.  Die Veranstaltung im Rahmen der DAFG-Reihe „Zentren arabischer Kultur“ fand in Zusammenarbeit mit dem Berliner Museum für Islamische Kunst in dessen Mschatta-Saal statt. Das Publikum genoss die außergewöhnliche Atmosphäre des Saales, der die Fassade der jordanischen Wüstenresidenz Mschatta aus Mitte des 8. Jahrhunderts beherbergt.

DAFG-Vizepräsident Prof. Dr. Dietrich Wildung zeigte sich erfreut über die hohe Gästezahl und merkte an, dass das Informationsdefizit über die arabische Welt u.a. durch Veranstaltungen wie diese nach und nach abgebaut werden könne. Er betonte, dass Kultur eine positive Rolle spiele, da sie anstatt große politische Ziele zu verfolgen, den Weg der kleinen Schritte wähle.

Dr. Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst und ein guter Freund der DAFG, ging in seiner Begrüßung auf das Thema ‚Städte im 19. Jahrhundert’ ein, das von der Forschung lange Zeit nicht beachtet worden sei. Weber betonte jedoch, dass sich in diesem Zeitraum durch das Bürgertum in den Städten ein wichtiger Wandel vollzogen habe: Eine alternative, in sich vernetzte Moderne sei entstanden – und somit auch ein Zusammenspiel verschiedener Formen wie z.B. in der Architektur. Dies habe auf Jerusalem als Begegnungsstätte einer Vielzahl religiöser und sozialer Gruppen besonders zugetroffen. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf Johann Büssows mit dem Ernst-Reuter-Preis ausgezeichnete Promotion „Hamidian Palestine: Politics and Society in the District of Jerusalem, 1872-1908“, die demnächst bei Brill erscheint.

Im seinem Vortrag ging Johann Büssow auf die lokalen Interessen der Bevölkerung der "Heiligen Stadt" von Juden, Christen und Muslimen und deren Gestaltungsprinzipien ein. Im Mittelpunkt der Betrachtung standen die tiefgreifenden Transformationen Jerusalems während der spätosmanischen Epoche und des Übergangs zur britischen Mandatsregierung, die bis heute die Stadt prägen.


Eindrücke des Abends finden Sie hier.

Termine

November 2025
26 27 28 29 30 01 02
03 04 05 06 07 08 09
10 12 13 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 27 28 29 30
November 2025
26 27 28 29 30 01 02
03 04 05 06 07 08
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Suhar, Oman

Sohar Investment Forum 2026

4-5 February 2026
Majan Hall, Sohar, Oman

"Sohar - The Industrial Investment Destination"

As part of

 ...
Sultanate of Oman

Oman Petroleum & Energy Show (OPES)

18–20 May 2026
in Muscat, Sultanate of Oman
 
The Oman Petroleum & Energy Show (OPES) is the only event

 ...