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Die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Delegation jordanischer Nachwuchskräfte zu Gast bei der DAFG

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Im Rahmen des „Dialogue Programme“ der Konrad-Adenauer-Stiftung, das unter dem Motto „Germany and Jordan: Between Crises in the Middle East and Challenges for Democracy“ vom 12. bis 17. Mai 2024 in Berlin stattfand, besuchte am 13. Mai eine Delegation jordanischer Nachwuchskräfte die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V., um Ansichten und Perspektiven über den Stand der deutsch-jordanischen Beziehungen mit den DAFG-Vorstandsmitgliedern Prof. Dr. Udo Steinbach und Botschafter (a.D.) Bernd Mützelburg auszutauschen. Die jordanische Delegation bestand aus Forschern, politischen Analysten, Journalisten sowie Vertretern der Zivilgesellschaft.

Hauptthema der Diskussion waren die Auswirkungen des Nahost-Konflikts und des Gaza-Krieges auf die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Jordanien. Tatsächlich haben diese seit dem 7. Oktober sehr gelitten und das Vertrauen der jordanischen Gesellschaft in Deutschland ist stark gesunken. Dieser Wandel war besonders spürbar, da sich die deutsch-jordanischen Beziehungen in den letzten zehn Jahren deutlich intensiviert hatten, mit Deutschland als einem der wichtigsten Partner Jordaniens, insbesondere in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Migrationsmanagement.

Während des Treffens wurden zwei Hauptpunkte erörtert:

1.      In den letzten sieben Monaten hat Deutschland bzw. Europa an Glaubwürdigkeit  verloren, insbesondere im globalen Süden und in der arabischen Welt. Trotz der Betonung wertorientierten Handelns seitens der deutschen und europäischen Regierungen empfindet die Mehrheit der jordanischen Bevölkerung Doppelstandards in Bezug auf den Nahost-Konflikt. Diese Entwicklung könnte die Partnerschaft zwischen Deutschland und Jordanien stark belasten und möglicherweise zu einer verstärkten Radikalisierung führen.     

 

2.      Vor diesem Hintergrund führt die jordanische Regierung politische Reformen durch. Anderseits steht die deutsche Demokratie auch vor Schwierigkeiten, insbesondere durch den zunehmenden Populismus, der die Redefreiheit und das pluralistische politische Umfeld bedroht. In diesem Kontext kann die Zivilgesellschaft eine entscheidende Rolle spielen, indem sie demokratische Werte verteidigt und einen Raum für offenen und pluralistischen Diskurs schafft.

Als Fazit des Gesprächs lässt sich sagen, dass ist die jordanische Gesellschaft derzeit zwar von Deutschland enttäuscht ist, jedoch nach wie vor einem partnerschaftlichen Dialog offen gegenüber steht. Die jordanische Delegation begrüßte das Engagement deutscher politischer und zivilgesellschaftlicher Stiftungen wie der Konrad-Adenauer-Stiftung und der DAFG e.V. für einen Austausch auf Augenhöhe. Dennoch sollte Deutschland in seiner Außenpolitik die Tatsache akzeptieren, dass seine Partner gelegentlich unterschiedliche Meinungen vertreten. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen der Treue zu eigenen Werten und der Offenheit für den Dialog zu wahren.

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