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Frohe Ostern!

Die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. wünscht Ihnen frohe Feiertage!
          
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Hundert Jahre Libanon 1920–2020

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2. Deutsch-Arabischer Krebskongress (DAKK 2015)

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Bereits zum zweiten Mal richtete die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. in Kooperation mit der Charité Universitätsmedizin Berlin den diesjährigen Deutsch-Arabischen Krebskongress (DAKK) aus. Dieser fand vom 29. bis 30. Oktober in den Räumlichkeiten der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Berlin statt. Ziel dieser Konferenz war der wissenschaftliche Austausch von Experten in der Krebsforschung und Praxis.     
Unter dem Motto „Shaping Future Health“  diskutierten Ärzte und Professoren aus Deutschland und zahlreichen arabischen Ländern zwei Tage lang in Berlin den gegenwärtigen Stand der Krebsforschung und die Situation in ihren Ländern. Dabei wurden die Krankheitsbilder von Krebserkrankungen in Europa und der arabischen Welt erläutert sowie Leitlinien künftiger deutsch-arabischer medizinischer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Prävention, Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen entworfen.

Hintergrund der Veranstaltung   
Diese Konferenz, die erstmals 2014 stattfand, ist der erste deutsch-arabische Medizinerkongress in Berlin, der zugleich eine Plattform deutsch-arabischer Netzwerkarbeit auf hohem wissenschaftlichen Niveau bietet. Partner der DAFG e.V. als Veranstalter des DAKK waren zum einen die Charité - Universitätsmedizin Berlin mit ihrem angesehenen Comprehensive Cancer Center als der wissenschaftliche Hauptpartner der Konferenz sowie die IHK Berlin, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH und die Liga der Arabischen Staaten.    

Feierliche Eröffnung des Kongresses durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin

Dr. Eric Schweitzer (Präsident der Industrie- und Handelskammer Berlin und des DIHK- Deutschen Industrie- und Handelskammertags) hieß als Hausherr alle Gäste in der IHK Berlin herzlich willkommen, bevor der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, in seiner Rede die Bedeutsamkeit internationaler Zusammenarbeit besonders hervorhob. „Dieser Austausch wird immer wichtiger. Denn den Kampf gegen die gefährlichsten Krankheiten, auch gegen den Krebs, gewinnt niemand alleine“, so Müller in seiner Rede. Außerdem ging er auf die Stadt Berlin als international renommierten Gesundheitsstandort  und Drehscheibe deutsch-arabischen Austausches und somit optimalen Standort für eine solche Konferenz ein.    
Es folgten Eröffnungsansprachen von S.E. Abdulrahman Mohamed Sulaiman Al-Khulaifi (Doyen des Rats der arabischen Botschafter in Deutschland und Botschafter des Staates Katar) im Namen der arabischen Botschafter sowie das Grußwort von Botschafter Dr. Badr Aldin Alaly (Vize-Generalsekretär, Leiter des Departments für Soziale Angelegenheiten der Arabischen Liga) verlesen von Meshari Al-Jasmi von der Mission der Arabischen Liga in Berlin. Ortwin Schulte vom Bundesministerium für Gesundheit bekräftigte die Unterstützung und Förderung des DAKK 2015 seitens des Ministeriums. Den Abschluss der feierlichen Eröffnung des Kongresses bildete die Begrüßung durch DAFG-Präsident Dr. Otto Wiesheu.    
Außerdem durfte die DAFG e.V. viele weitere Diplomaten auf dem Kongress begrüßen, darunter Botschafter vieler arabischer Länder sowie deren Gesandte.  Die Botschafter der arabischen Staaten sowie die Vertreter des auf der Konferenz versammelten diplomatischen Corps bekräftigten die Absicht, der medizinischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der arabischen Welt im Allgemeinen und besonders auf dem Gebiet der Krebsforschung, fördernd und unterstützend zur Seite zu stehen.
Anschließend leitete Prof. Dr. med. Ulrich Keilholz (Kommissarischer Direktor des Charité Comprehensive Cancer Center) im Namen des wissenschaftlichen Komitees den wissenschaftlichen Teil des Kongresses ein, indem er den Erfolg des Kongresses des vergangenen Jahres betonte, der eine starke Zusammenarbeit deutsch-arabischer Experten zufolge hatte, und er gab somit positive Ausblicke auch auf den Erfolg des diesjährigen Kongresses. Details zu den verschiedenen Sessions und Vorträgen können dem Kongressprogramm entnommen werden.

Inhaltlicher Schwerpunkt war die Krebsdiagnose und -behandlung
   
Zwei Tage lang fanden durchgehend Sessions mit dem inhaltlichen Schwerpunkt der Krebsdiagnose und –behandlung statt. So waren beispielsweise Vorträge zum Thema Management und Therapie von verschiedenen Arten von Krebs sowie der Notwendigkeit und Rolle psychologischer Beratung mit spezieller Berücksichtigung kultureller Aspekte in Hinblick auf die Situation in Europa sowie in der arabischen Welt zu hören. Durch Redner unterschiedlicher Herkunft entstand ein vielseitiger Input für Austausch und Diskussion. Die Teilnehmer des DAKK 2015 kamen sowohl aus Deutschland sowie aus zahlreichen Ländern der arabischen Welt, u.a. aus Ägypten, Irak, Jemen, Jordanien, Oman, Palästina, Saudi-Arabien und Sudan. Unter den deutschen Teilnehmern war der Konferenzpartner Charité - Universitätsmedizin Berlin stark vertreten. Außerdem waren viele in Deutschland lebende Experten und Ärzte mit arabischem Migrationshintergrund in die Diskussionen eingebunden.   

Eine bedeutsame Konferenz für den deutsch-arabischen Wissensaustausch
   
Der DAKK, der erstmals 2014 in Berlin stattfand, eröffnete neue Wege der deutsch-arabischen medizinischen Zusammenarbeit mit dem Schwerpunkt auf Krebsdiagnostik und
-behandlung. Daher ist es besonders wichtig, dass die Konferenz alljährlich fortgesetzt wird um somit Leitlinien für gemeinsame Initiativen langfristig zu entwerfen und auszubauen.
Die DAFG e.V. bedankt sich herzlich bei den Sponsoren und Unterstützern des Kongresses: W.O.M. WORLD OF MEDICINE GmbH, TONTARRA Medizintchnik GmbH, Baxalta Deutschland GmbH, Amgen GmbH, Roche Pharma AG, AstraZeneca GmbH und dem Bundesministerium für Gesundheit.
Ausführliche Informationen zum Deutsch-Arabischen Krebskongress können Sie der Konferenzwebseite  entnehmen.     

Der nächste Deutsch-Arabische Krebskongress wird im Oktober 2016 am National Cancer Institute der Cairo University stattfinden.   

von Lea Schmelich

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