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Spendenaufruf für Erdbebenopfer in Syrien

Wir sind zutiefst schockiert von der verheerenden Erdbebenkatastrophe in Syrien und der Türkei. Unser tiefstes Mitgefühl

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Neujahrsempfang 2023

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Mitgliederversammlung 2023

Am 9. Januar 2023 konnte die Mitgliederversammlung der DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. erstmals

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Kalligrafie-Workshops für Schülerinnen und Schüler

Von ersten Schwungübungen bis hin zu Wörtern und Sätzen: 100 Schülerinnen und Schüler der Salzmannschule in

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al musiqa: Arabischer Jazz

Arabischer Jazz – bei dem Stichwort denken viele zuerst an bekannte Namen wie Anouar Brahem oder Ziad Rahbani und die

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Roadshow Palästina: Die Wirtschaft vernetzen

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Optimismus und Tatendrang: Dadurch zeichnet sich die palästinensische Wirtschaft, die oft nur im Zusammenhang der Entwicklungsarbeit wahrgenommen wird, aus. Und so zeigte sie sich auch bei der Roadshow Palästina, die die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. gemeinsam mit der Palästinensischen Mission in Deutschland vom 5. bis 7. Mai 2015 in Berlin und München veranstaltete. Eine hochkarätige palästinensische Wirtschaftsdelegation unter der Leitung von Bassam Walweel, Chairman Palestinian Federation of Industries (PFI), stellte sich drei Tage lang deutschen Unternehmen und politischen Institutionen als Partner für Handel und Investitionen vor. Die Schirmherrschaft für die Roadshow übernahm Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: "Ich freue mich sehr über die Initiative der DAFG. Die Roadshow bietet sowohl für deutsche als auch für die palästinensischen Unternehmen ausgezeichnete Chancen, Handels- und Kooperationspartner zu finden, sei es im Bereich Gesundheitswirtschaft, Informationstechnologie, erneuerbare Energien oder Landwirtschaft. Sie kann ein neues Licht auf die palästinensische Wirtschaft werfen und die wirtschaftliche Entwicklung dadurch effektiv befördern. Die deutsche Wirtschaft ermutige ich, die geplanten Veranstaltungen für Kontakte und Kooperationen zu nutzen."

Zu Gast beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Palästina sind gut, aber sie können noch besser werden. Mit dieser Feststellung begrüßte die parlamentarische Staatssekretärin in den Räumlichkeiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, die zahlreichen Gäste der Auftaktveranstaltung, unter denen auch einige arabische Botschafter waren. Die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung durch Kooperationen in allen Sektoren war auch ein Anliegen, das I.E. Botschafterin Dr. Khouloud Daibes und Bassam Walweel, Chairman Palestinian Federation of Industries und Leiter der palästinensischen Delegation, hervorhoben. Darüber hinaus betonte Walweel in seiner Rede, dass die politische Lage in der Region die palästinensische Wirtschaft vor große Herausforderungen stelle und die deutsche Anerkennung eines palästinensischen Staates einen großen Beitrag zur Zwei-Staaten-Lösung leisten könne. Auch die Botschafterin verwies auf die Schwierigkeiten, die die eingeschränkte Mobilität der Palästinenser mit sich bringt. Sie betonte jedoch die großen Potenziale der palästinensischen Wirtschaft und merkte an, dass die Palästinenser stets bewiesen hätten, dass es möglich sei in Palästina zu investieren. Diese positive Wahrnehmung wurde auch in der von DAFG-Vorstandsmitglied RA Wolf R. Schwippert moderierten Podiumsdiskussion in den Mittelpunkt gestellt. Die Teilnehmer Dr. Bassem Khoury, Pharmacare PLC, und Frank Müller, AXSOS AG, hoben in ihren Beiträgen den Tatendrang der palästinensischen Jugend hervor und berichteten von dem großen Erfolg, den ihre Firmen in Palästina vorweisen können. Im anschließenden Vortrag stellte Heike Knoop von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) das Projekt der dualen Master-Programme an der Al-Quds Universität vor und löste eine angeregte und interessante Diskussion aus. Im Anschluss konnten sich Vertreter der deutschen Wirtschaft mit den Teilnehmern der palästinensischen Delegation bei einem Imbiss austauschen.

Kontakte knüpfen in Berlin und München

Am Abend wurde die Delegation im Hardenberg-Atrium der Industrie- und Handelskammer zu Berlin (IHK Berlin) von der stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin Melanie Bähr und DAFG-Vizepräsident Houssam Maarouf begrüßt. Diese betonten im Einklang mit Botschafterin Daibes und Delegationsleiter Walweel die Bedeutung der wirtschaftlichen Kooperation zwischen Palästina und der Bundesrepublik Deutschland.

Den zweiten Tag der Roadshow leitete ein Treffen mit Miguel Berger, dem Regionalbeauftragten für Nah- und Mittelost und Maghreb beim Auswärtigen Amt, ein. Mit diesem Treffen verabschiedete sich die Delegation aus Berlin, um nach kurzem Flug in der bayerischen Landeshauptstadt und Wirtschaftsmetropole München zu landen. Die Stadt an der Isar gilt als Zentrum der deutschen High-Tech-Industrie und aufgrund ihrer vielseitigen Wirtschaftsstruktur, die eine breite Palette von Wachstumsbranchen beinhaltet, eignete sie sich hervorragend für den Besuch der palästinensischen Delegation. So hatten die Teilnehmer die Gelegenheit bei einer B2B-Veranstaltung mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft im Haus der Bayerischen Wirtschaft (hbw) potenzielle Geschäftspartner kennen zu lernen. Zu Beginn des dritten Tages der Roadshow wurde die Delegation von Franz Josef Pschierer, Staatssekretär des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie empfangen, bevor sie ihre Reise mit einem Besuch der „Transport Logistic“ Messe in München abschloss. Bei Treffen mit Vertretern verschiedener deutscher Firmen bestand noch einmal die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Interessen auszutauschen. In den Gesprächen, die während des München-Besuchs geführt wurden, regte die palästinensische Delegation die Reise bayerischer Wirtschaftsvertreter nach Palästina an und zeigte großes Interesse für die dualen Ausbildungskonzepte, die in Deutschland große Erfolge vorweisen können. Für die erfolgreiche Durchführung des München-Besuchs gilt dem Generalsekretär des Wirtschaftsbeirats Bayern, Dr. Jürgen Hofmann, unser besonderer Dank.

Die Roadshow Palästina trug durch ihren kooperativen Charakter und die Intensität des Austausches dazu bei, das Potenzial der deutsch-arabischen Beziehungen weiter auszuschöpfen und damit die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu stärken. Dadurch spiegelt sie die Zielsetzung, die sich die DAFG e.V. im Arbeitsfeld Wirtschaftliche Zusammenarbeit gegeben hat, ausgezeichnet wider.

Jonas Reiche

Weitere Berichte zur Roadshow Palästina:

Palästinensische Mission:
Wirtschaftsdelegation aus Palästina zu Besuch in Berlin und München

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:
Unternehmerdelegation aus den Palästinensischen Gebieten zu Gast im Bundeswirtschaftsministerium

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