Tawila zu Gast bei der DAFG - Botschafter (a.D.) Martin Kobler im Gespräch
Am 24. November 2025 war der vor circa 15 Jahren von Dr. Carsten Wieland ins Leben gerufene Gesprächskreis „Tawila“ zu
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"Das Grauen in Gaza sofort beenden"
Die Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft blickt mit Entsetzen und größter Betroffenheit auf die Eskalation militärischer Gewalt in Gaza. Wir lehnen Gewalt als Mittel der Politik ab. Das gilt für alle Seiten. Besonders zu verurteilen ist Gewalt gegen Zivilisten und zivile Einrichtungen. Wir trauern zutiefst um die zahlreichen Todesopfer und fühlen mit den hunderttausenden notleidenden Palästinensern. Die Bilder getöteter und verletzter Kinder verdeutlichen auf das Schrecklichste die Sinn- und Maßlosigkeit aller Versuche, die Konflikte der Region mit militärischer Gewalt lösen zu wollen. Wir unterstützen alle Bemühungen, diesen Krieg schnellstmöglich zu beenden und den Menschen in Gaza die dringend benötigten Güter, Lebensmittel und Medikamente zukommen zu lassen. Wir appellieren dazu an den Friedenswillen aller Beteiligten und Betroffenen.
Die DAFG bemüht sich auch in dieser Situation um Verständnis und Verständigung als den einzig möglichen Weg zur schnellen Beendigung der Angriffe und zu einem dauerhaften Frieden. Krieg und Gewalt lösen keine Probleme, sondern schaffen neue. Es ist an der Zeit, dass Prinzipien wie Gerechtigkeit statt Diktat der Macht, Ausgleich statt des Rechts des Stärkeren und Rücksichtnahme statt Demütigung zur Geltung verholfen wird. Sonst werden Leid, Verzweiflung, Empörung und Hass geschürt. Damit wächst die Gefahr von Radikalisierung und Terror über die Region hinaus. Das hat dann sehr schnell eine destabilisierende Wirkung auf die Staaten in der Region und mögliche Auswirkungen auf Europa. Neben den USA und den arabischen Ländern sind daher insbesondere Europa und Deutschland gefordert, im Nahen Osten auf eine dauerhafte Friedensregelung mit Nachdruck hinzuwirken.
Der Nahostkonflikt hat eine lange Vorgeschichte und ist längst keine bilaterale Angelegenheit mehr. Deutschland genießt ein hohes Ansehen, sowohl in Israel als auch in den arabischen Ländern, und könnte sein Vertrauen dazu nutzen, eine vermittelnde Rolle zu spielen. Als DAFG sind wir der Auffassung, dass einseitige Darstellungen und Schuldzuweisungen nicht der Wirklichkeit entsprechen und daher nicht weiterhelfen. Die DAFG sieht es jetzt als vordringlich an, dass alle Möglichkeiten genutzt werden, um auf den Schutz der Zivilbevölkerung, deren Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern und ein sofortiges Ende der militärischen Gewalt zu dringen.
Das Grauen in Gaza führt uns allen auf tragische Weise erneut vor Augen, wie absolut dringlich und alternativlos das beharrliche Eintreten für eine friedliche Verständigung zwischen den Völkern ist und bleibt.
Um einer friedlichen Lösung überhaupt noch eine Chance zu geben, ist es notwendig
- alle Kampfhandlungen sofort zu beenden,
- umgehend humanitäre Hilfe im Gazastreifen zu leisten und
- mit internationaler Unterstützung eine gesicherte, tragfähige, faire Friedensregelung mit einem unabhängigen lebensfähigen Palästinenserstaat herbeizuführen.
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Donnerstag, 18.12.2025
15:00-20:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | PopUp Saal
Blücherpl. 1, 10961 Berlin
4-5 February 2026
Majan Hall, Sohar, Oman
"Sohar - The Industrial Investment Destination"
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