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DAFG-Neujahrsempfang in der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin

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Auch in diesem Jahr lud die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. ihre Mitglieder, die arabischen Botschafter und Diplomaten, Kooperationspartner sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur wieder zum alljährlichen Neujahrsempfang ein. Zahlreiche Gäste folgten am 6. Februar 2012 der Einladung in die Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin.

Viele Besucher nutzten diesen Anlass, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Bekanntschaften zu vertiefen. In freundlicher und offener Atmosphäre bot sich die Gelegenheit, persönlich mit anderen DAFG-Mitgliedern und den geladenen Gästen ins Gespräch zu kommen. Der Künstler Saif Karomi sorgte mit den traditionellen Klängen der Oud für einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen der Veranstaltung.

In seiner Begrüßungsansprache blickte DAFG-Präsident Dr. Otto Wiesheu auf ein ausgesprochen erfolgreiches und bewegtes Jahr 2011 zurück, in dem die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. ihre Aktivitäten weiter ausbauen und zahlreiche neue Mitglieder begrüßen konnte. In besonderem Maße sei die Arbeit der DAFG im vergangenen Jahr von den politischen Umbrüchen in der arabischen Welt geprägt worden. So wurde die neue Vortragsreihe „Politik im Dialog“ zu einem wichtigen Forum des deutsch-arabischen Austauschs in Zeiten des politischen Wandels. Zudem betonte Dr. Wiesheu die fruchtbare Arbeit der DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. im Bereich Kultur, Bildung und Wissenschaft sowie den großen Erfolg der Delegationsreisen in den Nordirak und nach Katar.

Anschließend begrüßte S.E. Prof. Dr. med. Ossama Abdulmajed Shobokshi, Botschafter des Königreichs Saudi-Arabien, DAFG-Vorstandsmitglied und Doyen des Rats der arabischen Botschafter, die zahlreich erschienenen Gäste und würdigte die wichtige Rolle der DAFG für die Arbeit der arabischen Repräsentanten in Deutschland als Plattform zur Vertiefung der deutsch-arabischen Beziehungen.

Ehrengast und Hauptredner des Neujahrsempfangs war der frühere Präsident des Europäischen Parlaments und Vorsitzende der Konrad-Adenauer Stiftung, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering MdEP. In seiner Rede unter dem Titel „Europa und die arabische Welt: Aufbruch zu einer neuen Partnerschaft“ betonte er die Chancen des demokratischen Wandels in den arabischen Ländern. Die Aufstände der Bevölkerung bestätigten, so Pöttering, einmal mehr den Drang aller Menschen nach Würde, Freiheit und Frieden und die universelle Gültigkeit der Menschenrechte, unabhängig von Kulturkreis oder Religion. Nicht zuletzt bei seinem Besuch des Tahrir-Platzes in Kairo habe er aus erster Hand erfahren, wie stark das Bedürfnis junger Menschen in der arabischen Welt nach einem selbst bestimmten Leben frei von Unterdrückung sei. Alle Pessimisten, die den arabischen Völkern zuvor keinen demokratischen Aufbruch zugetraut hatten, seien im vergangenen Jahr eines Besseren belehrt worden. Befürchtungen, dass die Umbrüche die Stabilität in der Region gefährdeten, trat Pöttering entgegen, indem er betonte, dass wahre und langfristige Stabilität nur in Freiheit gewährleistet werden könne. Dennoch müsse man sich den nun folgenden Herausforderungen stellen und politische Reformen auch von europäischer Seite mit Nachdruck, jedoch ohne Bevormundung, unterstützen. Daher plädierte Pöttering für eine enge Zusammenarbeit der Europäischen Union mit den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens.

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