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DAFG-Jour Fixe: Social Media und das Empowerment von Frauen in der arabischen Welt

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In vielen arabischen Ländern sind die Mehrheit der Hochschulabsolventen Frauen, daher entstehen für sie neue Rollen in der Gesellschaft und im Berufsleben, und gleichzeitig eröffnen sich zusätzliche Bildungs- und Karrieremöglichkeiten. In diesem Kontext spielen Social Media eine große Rolle. Diese Plattformen bieten vielen Frauen einen Raum, um sich unabhängig und uneingeschränkt auszudrücken. Dadurch können sie neue Karrierewege erkunden, Netzwerke bilden und sich aktiv an gesellschaftlichen Veränderungen beteiligen.

Vor diesem Hintergrund veranstaltete die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. am 16. Oktober 2024 einen Jour-Fixe zum Thema „Social Media und das Empowerment von Frauen in der arabischen Welt“ mit den Referentinnen Rana Alnasir-Boulos, Vorsitzende Business Development am Euro Institute for Information and Technology Transfer in Environmental Protection (EITEP) sowie Vorsitzende des Global Women Forum, und Yasmin Shabani, Vizepräsidentin der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft (DJG) und leitende Personalvermittlerin bei TRS Staffing Solutions. Moderiert wurde die Veranstaltung von DAFG-Referenten Mahtab Ishaq.

Das EITEP Institut und Global Women Forum benutzen aktiv Social Media

Al Nasir-Boulos stellte das EITEP Institut vor, das weltweit aktiv sei und Wissenstransfer und Innovationen fördere in den Bereichen Energie, Infrastruktur und Technologie mittels Konferenzen, Online-Journale und Online-Plattformen. Zudem erklärte sie, dass sie das Global Women Forum (GWF) gegründet habe, da Frauen in den MINT-Bereichen nicht ausreichend repräsentiert seien, und sie entsprechend ein globales Netzwerk schaffen wollte, das Frauen in diesen Bereichen unterstütze, damit sie sicher in diesen Berufen eintreten können. Laut Al-Nasir Boulos spielen Social Media dabei eine entscheidende Rolle: Sie ermöglichen es, globale Netzwerke zu schaffen, um Frauen in unterschiedlichen Regionen zu verknüpfen und zu unterstützen. Plattformen, wie LinkedIn, seien besonders wichtig, um Karrierechancen zu teilen, Wissen auszutauschen und Mentoring-Programme zu fördern, besonders in der arabischen Welt, wo der Zugang zu Berufen für viele Frauen noch erschwert sei. Dabei würden Social Media genutzt werden, um Erfolgsgeschichten von Frauen zu teilen und sichtbar zu machen, die wiederum andere Frauen inspirieren sollen, ähnliche Karrierewege einzuschlagen.

Social Media in der Personalvermittlung

Als Vizepräsidentin stellte Shabani die Deutsch-Jordanische Gesellschaft e.V. (DJG) vor: Sie existiere seit 1963 und sei eine der ältesten zivilgesellschaftlichen Vereinen Deutschlands. Durch den parlamentarischen Beirat vertrete der Verein die Interessen Jordaniens im Deutschen Bundestag und setze sich zudem für die Ausbildung von Deutschlehrern in Jordanien in Kooperation mit dem Goethe-Institut ein. Als leitende Personalvermittlerin erklärte sie, dass Social Media sehr wichtig in der Personalvermittlung seien, da sie die Erfolge und Talente von Frauen öffentlich sichtbarer machen und ihnen ermöglichen, beruflich gefunden zu werden. Besonders häufig würden Führungskräfte Social Media, wie z. B. LinkedIn, benutzen, um Erfolgsgeschichten zu präsentieren, aber auch um Talente in ihren Firmen anzulocken. 

Spannendes Gespräch zwischen den Referentinnen mit Input aus dem Publikum

Al Nasir-Boulos erklärte, dass Social Media sehr wichtig seien, um Menschen kennenzulernen, Netzwerke aufzubauen und berufliche Möglichkeiten zu finden. Strategisch sollten sich junge Frauen Gedanken über das Berufsfeld machen, in dem sie Karriere machen möchten, und sich nicht nur auf LinkedIn konzentrieren, sondern auch andere Plattformen wie X und Instagram studieren, um das richtige Netzwerk für die eigenen Ziele und den individuellen Karrieretyp auszuwählen. LinkedIn fokussiere sich auf Business, wohingegen andere Plattformen, wie z. B. Instagram sich auf Fashion und Influencing konzentrieren. Shabani ergänzte, dass es wichtig sei, aktiv auf Social Media zu sein, indem man regelmäßig postet, um Aufmerksamkeit zu erregen und Berufsangebote zu erhalten.

Besonders betonte Shabani den Aufbau von Frauennetzwerke über Social Media: Frauenuntergruppen in LinkedIn und Facebook gäben Frauen einen Raum der Vertraulichkeit und Unterstützung. Als Beispiel nannte sie eine verängstigte schwangere arabischstämmige Frau, die in einer online Frauengruppe zum ersten Mal über das Mutterschutzgesetz informiert und beruhigt wurde. Al Nasir-Boulos stimmte zu und beschrieb Social Media als berufliche und persönliche Hilfe für Frauen, um Probleme und Herausforderungen zu überwältigen. Wichtig sei es, für Frauennetzwerke ihre Ziele klar zu definieren, um effektiv zu unterstützen und ihren Einfluss zu stärken.

Durch die interaktive "fishbowl"-Methodik nahm das Publikum durch Fragen und Anregungen den gesamten Abend über aktiv an der Diskussion teil. Zahlreiche Interessenten nutzten die Gelegenheit, um Al Nasir-Boulos und Shabani Fragen zu stellen und ihre Ansichten auszutauschen. Die Diskussion verlief angeregt und übermittelte viele interessante Ansichtsweisen.

Ein zentrales Thema, das im Austausch lebhaft diskutiert wurde, war die Rolle der Männer in weiblichen Räumen. Es wurde betont, wie wichtig es sei, Männer in Frauennetzwerke, Diskussionen und Kreise einzubeziehen – nur durch gemeinsame Anstrengungen können Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit nachhaltig gefördert werden.

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