DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Auftakt Musikreihe "al musiqa"

Endlich wieder arabische Musik live in der DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. – das gab es am 9.

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

DAI-DAFG Reihe: Vortrag mit Dr. Philipp von Rummel

Wie lässt sich die komplexe Geschichte der bedeutenden archäologischen Stätte Simitthus (Chimtou) in Tunesien

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Hidden Histories: Palestine and the Eastern Mediterranean

Palästina und das östliche Mittelmeer weisen eine jahrtausendealte Geschichte auf, um deren Definitionsmacht in

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

DAI-DAFG Reihe: Vortrag mit Dr. Alexander Ahrens

Auf 18 Kilometer Länge überwindet das in Jordanien gelegene Wadi Shuaib 1200 m Höhenunterschied und durchläuft mehrere

 ...

DAFG-Vortragsreihe „Geschichte und Gegenwart“: Dr. Eiwanger zu Marokko

Dr. Josef Eiwanger
1 von 12

Dr. Josef Eiwanger

Am 15. Januar 2009 begrüßte DAFG-Vizepräsident Prof. Dr. Dietrich Wildung erneut ein sehr interessiertes Publikum – darunter auch den Gesandten der Botschaft des Königreichs Marokko, Herr Rida El-Merini – zu einem Vortrag innerhalb der DAFG-Vortragsreihe „Geschichte und Gegenwart – Die Länder der arabischen Welt und ihre historische Vergangenheit".

Bei dieser ersten Veranstaltung der DAFG im neuen Jahr sprach Dr. Josef Eiwanger, Deutsches Archäologisches Institut, Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen, zum Thema „Am Ursprung der Gegenwart – Forschungen zur Urgeschichte Marokkos“.

Gleich zu Beginn seines Vortrages wies Dr. Eiwanger darauf hin, dass man es als Archäologe in Marokko nicht mit eindrucksvollen Ruinen wie beispielsweise in Ägypten oder Mesopotamien zu tun habe, sondern hier eher die kleineren, unscheinbaren Funde vorherrschten, aber „Kleine Ursache – große Wirkung!“.

So ist Dr. Eiwanger und seinem Team ein sensationeller Fund gelungen: Vermeintlich unscheinbare Lanzenspitzen aus Stein, von denen die Forschung bisher angenommen hat, sie seien um die 40.000 Jahre alt, konnten durch die Untersuchung von durch Menschenhand durchbohrten Schneckenhäusern, die sogar Farbspuren aufwiesen, neu datiert werden. Heute muss man davon ausgehen, dass diese Lanzenspitzen um die 160.000 Jahre alt sind. Diese Erkenntnis beweist, dass es in Marokko ältere Spuren des modernen Menschen gibt als in Südafrika und vielleicht sogar als in Ostafrika, was die Frage aufwirft, ob nicht die Maghreb-Region die Wiege der Menschheit sein könnte.

Solche Funde treffen in Marokko auf ein breites öffentliches Interesse. Nicht nur die Medien berichten oft von den Ausgrabungsstätten, sondern auch Schulkinder besichtigen diese archäologischen Fundorte. Inzwischen, so Dr. Eiwanger, scheint sich unter der Bevölkerung ein identitätsstiftendes Bewusstsein, an einem „Hotspot“ der Menschheitsgeschichte zu leben, zu verbreiten.

Hier finden Sie die Fotos von der Veranstaltung.

Termine

Oktober 2021
26 27 28 29 01 02 03
04 05 06 07 08 09 10
11 13 14 15 16 17
18 20 21 22 23 24
25 27 28 29 30 31
Oktober 2021
26 27 28 29 03
04 05 06 07 08 09 10
11 12 13 14 15 16 17
18 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
DAFG, Online

Book Talk with Prof. Dr. Ulrike Freitag "A History of Jeddah"

26 October 2021, 7 pm (CEST)
Online via Zoom

Known as the 'Gate to Mecca' or 'Bride of the Red Sea',

 ...
Berlin

Ausstellung: "The Last Thing That Remains"

23. September 2021, 19:00 Uhr (Ausstellungseröffnung)
24. - 26. September 2021, 16:00 - 19:00 Uhr
22.

 ...