DAFG, Politik

Die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Delegation jordanischer Nachwuchskräfte zu Gast bei der DAFG

Im Rahmen des „Dialogue Programme“ der Konrad-Adenauer-Stiftung, das unter dem Motto „Germany and Jordan: Between Crises

 ...
DAFG, Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Gemeinsame Delegation von UBW – Unternehmer Baden-Württemberg, Südwestmetall und DAFG e. V.: Saudi-Arabien und VAE

 Riad, Dubai, Abu Dhabi: 21. bis 26. April 2024

Angesichts globaler Herausforderungen, wie dem Gaza-Krieg und

 ...
DAFG

Mitgliederversammlung und Empfang 2024

Am 18. März 2024 fand die Mitgliederversammlung der DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e. V. mit einem

 ...
DAFG, Wirtschaftliche Zusammenarbeit

MENA: Mapping EU‘s Near Shore

Am 6.3.2024 organisierte die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. in Kooperation mit der Bertelsmann

 ...
DAFG, Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Staatsfonds (SWFs) aus der MENA-Region und ihre Sicht auf Investitionsmöglichkeiten in Deutschland

Die arabischen Golfstaaten, wie z. B. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, befinden sich in

 ...

MENA: Mapping EU‘s Near Shore

1 von 12

Am 6.3.2024 organisierte die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung einen Vortrag, Gespräch und Diskussion zum Thema „MENA: Mapping EU’s Near Shore“. Christian Hanelt, Senior Expert Europe, Neighbourhood and the Middle East bei der Bertelsmann Stiftung, und Alexander Weber, angehender Jurist an der European Law School der Humboldt Universität zu Berlin, diskutierten die Potenziale der EU und der MENA-Region für eine gemeinsame sozial-ökologische Transformation.

DAFG-Vorstandsmitglied und Rechtsanwalt Wolf R. Schwippert moderierte die Veranstaltung und betonte in seinem Grußwort die Dringlichkeit, sich nicht nur mit den sicherheitspolitischen, sondern auch mit den ökologischen und sozialen Dimensionen der Politik zu beschäftigen.

Herausforderungen und Potenziale der wirtschaftlichen Kooperation zwischen der EU und der MENA-Region

Anhand einer interaktiven Infografik der Bertelsmann Stiftung erklärte Hanelt, dass die EU in der südlichen Nachbarschaft (MENA: Nahost und Nordafrika) die meisten Handelsverträge hat, im Vergleich zu China und den USA. Diese Abkommen weisen jedoch ein Ungleichgewicht zuungunsten der Partner im Süden auf. Deshalb wenden sich die Nachbarländer im Süden anderen Akteuren zu, insbesondere China und Russland. Weitere Herausforderungen sind die zahlreichen Konflikte und Krisen in der MENA-Region sowie die Auswirkungen des Klimawandels.

Trotz dieser Herausforderungen erörterte Hanelt das Potenzial für die EU, ihre wirtschaftlichen Verflechtungen mit der MENA-Region zu vertiefen und diese in den Dienst des 1,5 Grad-Ziels und der grünen, sozialen und wirtschaftlichen Transformation zu stellen. In diesem Zusammenhang sind die Anforderungen der Partner in der MENA-Region an die EU klar: Sie wollen Mobilität, Wissensaustausch, Technologietransfer und einen konstruktiven politischen Dialog zur Lösung der Konflikte in der Region.

Schwerpunkt Wasserstoffkooperation

Weber konzentrierte sich in seinem Beitrag auf die Handelspotenziale erneuerbarer Energien, insbesondere von Wasserstoff. Er verwies auf den enormen Investitionsbedarf für einen stabilen, grünen Wasserstoffhandel zwischen der EU und den MENA-Ländern, wie Algerien, Marokko und Ägypten. Auch forderte er europäische Unternehmen auf, nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die soziale und ökologische Komponente ihrer Investitionen in den Blick zu nehmen. Zudem unterstrich er die Bedeutung von politischer Stabilität, guter Regierungsführung und Rechtsstaatlichkeit sowohl in Europa als auch in der MENA-Region.

Nach dem Vortrag hatte das Publikum die Möglichkeit, sich mit Rückfragen sowie Anmerkungen an den Experten zu wenden, was dankbar angenommen und intensiv genutzt wurde. Eine der zentralen Fragen war, wie die EU ein attraktiver und glaubwürdiger Partner für die MENA-Region werden kann. In diesem Zusammenhang stellte Hanelt fest, dass die EU dringend ihre Außenpolitik stärken müsse, um ihren Glaubwürdigkeitsverlust zu bewältigen. Weber stimmte dieser Ansicht zu und appellierte für positive Entwürfe auf der EU-Entscheidungsebene in den Bereichen Energiepolitik sowie Migrations- und Außenpolitik, die sich auf Win-win-Lösungen für alle Kooperationspartner konzentrieren sollten. Der Abend klang mit einem kleinen Empfang aus, bei dem die Gäste die Möglichkeit hatten, sich weiter auszutauschen und authentische arabische Speisen vom Restaurant Cana zu genießen.

Termine

Mai 2024
28 29 01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 01 02
Mai 2024
28 29 01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 01 02

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Keine Artikel in dieser Ansicht.