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Vernissage der Ausstellung „Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ in der DAFG

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Houssam Maarouf und Nabil Amr

Zur Eröffnung der Ausstellung „Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“, die sich in die bisherigen DAFG-Veranstaltungen unter dem Titel „Ist Frieden im Nahen Osten möglich?“ einreiht, begrüßte zunächst Houssam Maarouf, Vizepräsident der DAFG e.V., die Gäste. Er betonte, dass Frieden von den Menschen ausgehe und von den Menschen bewahrt werde. Die Politik beiseite lassend, müsse die Verständigung der Völker durch die Völker selbst geschehen. In diesem Sinne müssten alle gemeinsam auf die Einkehr von Frieden auch im Nahen Osten hinwirken. In diesem Zusammenhang sei auch die Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ zu sehen, die der interessierten deutschen Öffentlichkeit Informationen zum Verständnis und zur Ergänzung des Bildes der neueren Geschichte Palästinas biete.

Die vom Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. konzipierte Wanderausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948” thematisiert die palästinensische Seite der israelischen Staatsgründung. Die vierzehn Infotafeln wollen Verständnis wecken für die Anliegen und berechtigten Erwartungen der palästinensischen Flüchtlinge, für ihre Hoffnung auf eine selbstbestimmte und gerechte Zukunft und damit einen Beitrag leisten zu Aussöhnung, Gerechtigkeit und Frieden.

Hauptredner während der Ausstellungseröffnung war Nabil Amr, ehemaliger Informationsminister Palästinas und Botschafter Palästinas in Kairo. „Wir haben eine historische Situation, in der Frieden im Nahen Osten möglich ist. Vor allem deswegen, weil die Welt den Frieden will. Die Position der Vereinigten Staaten von Amerika, ebenso wie die deutsche und die europäische, ist der palästinensischen näher als der israelischen. Das heißt, Frieden ist möglich, wenn die Welt einen anderen Kurs Israel gegenüber einschlägt. Die Israelis fürchten sich vor etwas, für das ich keinen Grund sehe“, erläuterte Nabil Amr. „Wir möchten, dass Israel Teil der Region ist.“ Es gebe ein Friedensangebot aller arabischen Staaten, die den Konflikt gerne durch friedliche Beziehungen zu Israel ersetzen möchten. Voraussetzung sei ein Siedlungsstopp und die Zwei-Staaten-Lösung sowie die Rückgabe der seit 1967 besetzen Gebiete. Israel aber reagiere mit weiterem Siedlungsbau.

Seine Botschaft aber sei: „Wenn Präsident Obama es ernst meint, ist Frieden möglich. Die arabische Seite ist reif für den Frieden.“

Anschließend erläuterte Prof. a. D. Dr. Friedemann Büttner, Vorstandsmitglied der DAFG e.V. und ehemals Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, den inhaltlichen Kern der Ausstellung, bevor um 19:44 Uhr das Fasten mit dem traditionellen Essen von Datteln und einem arabischen Buffet gebrochen wurde. Die DAFG-Veranstaltung war mit mehr als 90 Gästen sehr gut besucht.

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