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DAFG-Sonderführung: Sand in my Eyes

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Einen ungewöhnlichen Einblick in die Lebenswelt der Bewohner Südwest-Sudans – das bot die exklusive Sonderführung durch die Ausstellung „Sand in my Eyes – Sudanese Moments“ im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst , zu der die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. ihre Mitglieder am 25. November 2015 einlud.

Professor Dietrich Wildung, Vizepräsident der DAFG e.V. und emeritierter Direktor des Ägyptischen Museums Berlin führte DAFG-Mitglieder und geladene Freunde kenntnisreich und unterhaltsam durch die faszinierende Sonderausstellung.

„Eine Literaturausstellung mit Illustrationen“, so beschrieb Professor Wildung die ungewöhnliche Dokumentation des immateriellen Kulturerbes einer Region, die teilweise noch von der Außenwelt kaum berührt ist. Die langjährige Mitarbeiterin und Beraterin internationale Organisationen, Enikö Nagy, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die orale Tradition der Bewohner dieser Region akribisch aufzuzeichnen und fotografisch mit eindrucksvollen Bildzeugnissen zu dokumentieren.

Von Sagen und Mythen bis hin zu volkstümlichen Liedern und Sprichwörtern hat Enikö Nagy in Gesprächen, bei Festen und im Alltag der verschiedensten ethnischen Gruppen Texte gesammelt, die noch nie zuvor verschriftlicht wurden. In Komposition mit den berührenden Fotografien aus einer fast unbekannten Welt, entfalten diese Schriftzeugnisse eine große poetische Kraft und gedankliche Tiefe.

Noch bis zum 11. Januar 2014 kann die von der DAFG e.V. unterstützte Ausstellung im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst besucht werden. Aber wer es bis dahin nicht nach München kommt, kann sich schon freuen: ab Ende Januar wird die Ausstellung auf internationale Tournee gehen und in leicht modifizierter Form dann bis März 2015 auch in der DAFG Station machen.

Zur Ausstellung ist auch ein umfangreicher Bild- und Textband erschienen:
Enikö Nagy
SAND IN MY EYES. Sudanese Moments
800 Seiten, 150 x 230mm, HC, über 550 Fotos und 250 poetische Texte.
ISBN 9783940190079., 78 Euro
 
Zur Person:
ENIKÖ NAGY, 1979 in Rumänien als Kind ungarischer Eltern geboren, wuchs in Deutschland auf. Anfänglich Entwicklungshelferin für den Deutschen Entwicklungsdienst, später Internationale Expertin für UNESCO, lebt sie seit acht Jahren im Sudan und ist derzeit als freiberufliche Beraterin in Entwicklungsfragen und in der Kulturforschung tätig. Sie spricht sudanesisches Arabisch.

Bild: (c) Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München

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