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Prof. Wildung eröffnet DAFG-Vortragsreihe zu Archäologie und Politik

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Eine gelungene Auftaktveranstaltung der DAFG-Reihe „Geschichte und Gegenwart - Die Länder der Arabischen Welt und ihre Vergangenheit“ war der Vortrag des Direktors des Ägyptischen Museums Berlins und Vizepräsidenten der DAFG e.V., Professor Dietrich Wildung, über den Sudan.

In Anwesenheit von zahlreichen Interessierten – darunter S.E. Botschafter Dr. Baha’aldin Hanafi Mansour und sein syrischer Kollege, S.E. Dr. Hussein Omran – berichtete Dietrich Wildung spannend und abwechslungsreich über archäologische Aktivitäten im Sudan. Der Titel seines Vortrages, „Sudan – Ein Land entdeckt seine Vergangenheit“, war dabei gleichzeitig Kernaussage. Der Experte, der seit vielen Jahren im Sudan gräbt und schon zahlreiche international renommierte Ausstellungen auf den Weg gebracht hat, vertritt die These, dass sich die historischen Errungenschaften Nubiens durchaus auf Augenhöhe mit denen des pharaonischen Ägyptens bewegten. Die Auswertung der archäologischen Funde im Sudan zeige, dass der Sudan keineswegs lediglich ein Ausläufer Ägyptens gewesen sei – eine These, die unter Archäologen lange Zeit vertreten wurde. Inwieweit diese Erkenntnis Auswirkungen auf die nationale Identität und das Selbstbewusstsein der Sudanesen hat, war Gegenstand der Schlussbemerkungen des Referenten und der anschließenden Diskussion.

Am Ende verwies Prof. Wildung noch auf den geplanten Bau eines kleinen archäologischen Museums im Sudan, für den der renommierte britische Architekt David Chipperfield gewonnen werden konnte. Ein Teil der Baukosten konnte bereits akquiriert werden, weitere Mittel müssen jedoch noch eingeworben werden.

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