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DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

DAFG e.V. unterstützt Workshops an Berliner Schule

Von arabischer Kalligrafie bis hin zu arabischer Musik: Am 27. Juni 2024 konnten Schülerinnen und Schüler der neunten

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Zweites Netzwerktreffen der DAFG-Arabischkurse für Lehrkräfte

Arabischkurse speziell für Lehrkräfte und Schulpersonal – das bietet die DAFG – Deutsch -Arabische

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6. German-Arab Gulf Dialogue in Berlin

Am 10.-11. Juni 2024 fand in Berlin der sechste Deutsch-Arabische Golf-Dialog statt, organisiert von der DAFG –

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DAFG, Politik

Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Delegation jordanischer Nachwuchskräfte zu Gast bei der DAFG e.V.

Im Rahmen des „Dialogue Programme“ der Konrad-Adenauer-Stiftung, das unter dem Motto „Germany and Jordan: Between Crises

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Fortsetzung der DAFG-Reihe "Zentren arabischen Kultur" mit Philipp Speiser zu Kairo

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Am 16. Juni 2011 luden die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. und die Kulturabteilung und Studienmission der Botschaft der Arabischen Republik Ägypten gemeinsam zu einem weiteren Vortrag der DAFG-Reihe „Zentren arabischer Kultur“. Dr. Philipp Speiser, Professor für Baugeschichte und Denkmalpflege an der Technischen Universität Berlin, sprach in den Räumen der ägyptischen Kulturabteilung über „Kairo und sein architektonisches Erbe“.

Zunächst hieß der Kulturrat der ägyptischen Botschaft, Prof. Dr. Eldamaty, das Publikum willkommen und begrüßte die Veranstaltung als ersten Schritt einer zukünftig engeren Zusammenarbeit mit der DAFG.

Auch Prof. Dr. Claus-Peter Haase, DAFG-Beiratsmitglied und ehemaliger Direktor des Berliner Museums für Islamische Kunst, begrüßte die Anwesenden zu dem Vortrag über Kairo, das „Herz der arabischen Kultur“. Er stellte den Referenten Philipp Speiser vor, der von 1977 bis 1990 in Ägypten tätig war, zuerst auf pharaonischen Ausgrabungen und später als Leiter des Restaurierungsprojektes der Bundesrepublik Deutschland in der Altstadt von Kairo.

Bestens vertraut mit ägyptischer Kultur und Baukunst, führte Prof. Speiser das Publikum dann durch Jahrhunderte ägyptischer Baugeschichte – von Bauten aus der Umayyaden-Zeit (661-750) bis ins 19. Jahrhundert hinein, als neben den Osmanen auch Europäer ihre Spuren in der Stadt hinterließen. Seine Erklärungen ergänzte er durch zahlreiche Anmerkungen und Erinnerungen aus seiner fast 30 Jahre andauernden Beschäftigung mit Kairo. 

Die „arabische“ Geschichte der heutigen ägyptischen Hauptstadt begann mit der Einnahme Ägyptens durch die Muslime im Jahre 641. Nahe eines befestigten Nilübergangs wurde das Heerlager al-Fustat, ursprünglich eine Zeltstadt, angelegt. Die Spuren der nachfolgenden Dynastien sind vielerorts noch heute zu sehen. Bedeutende Beispiele sind die Ahmed-Ibn-Tulun-Moschee, benannt nach einem abassidischen Gouverneur, oder die Zitadelle, erbaut unter dem Feldherrn Salah ad-Din, der Ägypten 1171 eroberte.
Die Mamluken schufen vielfältige Moscheen, Madrasen, Paläste und Handelsbauten und veränderten so ab 1250 nachhaltig das Stadtbild.
Im 19. Jahrhundert wurden unter den Osmanen, wie Mohammed Ali und insbesondere unter seinem Nachkommen Ismail eine Reihe neuer Stadtviertel nach europäischem Muster geplant und gebaut; weitere europäisch anmutende Teilstädte, wie z. B. Heliopolis, Helwan und Garden City, wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet.

Nach dieser Reise durch die Baugeschichte der Stadt – die übrigens erst während der Herrschaft der Fatimiden (969-1171) den Namen al-Qahira, die Siegreiche, erhielt und später in Europa als Kairo bekannt wurde – gab es wie immer die Möglichkeit für Fragen aus dem Publikum. Beim anschließenden Empfang, zu dem die ägyptische Kulturabteilung und Studienmission geladen hatte, hatten die Gäste weitere Gelegenheit, sich im persönlichen Gespräch mit Dr. Speiser und untereinander auszutauschen.

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