DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Online-Seminar mit Studierenden aus Jena

Am 2. Juni 2020 diskutierte DAFG-Vorstandsmitglied Botschafter (a.D.) Bernd Mützelburg mit Studierenden der

 ...
DAFG, Politik

DAFG-Hintergrundgespräch zur Beziehung EU-GCC

Die geostrategischen und wirtschaftspolitischen Folgen der COVID-19 Pandemie stellen auch die Beziehungen zwischen

 ...
DAFG, Politik

Der Syrien-Konflikt und die Rolle Europas

Während die Corona-Krise derzeit die öffentliche Debatte bestimmt, befindet sich der Syrien-Konflikt im bereits zehnten

 ...
DAFG, Politik

Zivilgesellschaft und die Zukunft des Nahen Ostens

In Kooperation mit der Maecenata Stiftung lud die DAFG — Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. am 14. Mai

 ...
DAFG, Politik

Der Trump-Plan und die Zukunft des Nahostkonflikts

Anfang 2020 präsentierte US-Präsident Donald Trump die Vorstellungen seiner Administration zur Lösung des

 ...

Johann Büssow spricht in der DAFG-Reihe "Zentren arabischer Kultur" zu Jerusalem

1 von 12

Am 26. Mai 2011 hielt Dr. des. Johann Büssow vom Orientalischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einen Vortrag zum Thema „Jerusalem: Eine arabisch-osmanische Stadt im frühen 20. Jahrhundert“.  Die Veranstaltung im Rahmen der DAFG-Reihe „Zentren arabischer Kultur“ fand in Zusammenarbeit mit dem Berliner Museum für Islamische Kunst in dessen Mschatta-Saal statt. Das Publikum genoss die außergewöhnliche Atmosphäre des Saales, der die Fassade der jordanischen Wüstenresidenz Mschatta aus Mitte des 8. Jahrhunderts beherbergt.

DAFG-Vizepräsident Prof. Dr. Dietrich Wildung zeigte sich erfreut über die hohe Gästezahl und merkte an, dass das Informationsdefizit über die arabische Welt u.a. durch Veranstaltungen wie diese nach und nach abgebaut werden könne. Er betonte, dass Kultur eine positive Rolle spiele, da sie anstatt große politische Ziele zu verfolgen, den Weg der kleinen Schritte wähle.

Dr. Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst und ein guter Freund der DAFG, ging in seiner Begrüßung auf das Thema ‚Städte im 19. Jahrhundert’ ein, das von der Forschung lange Zeit nicht beachtet worden sei. Weber betonte jedoch, dass sich in diesem Zeitraum durch das Bürgertum in den Städten ein wichtiger Wandel vollzogen habe: Eine alternative, in sich vernetzte Moderne sei entstanden – und somit auch ein Zusammenspiel verschiedener Formen wie z.B. in der Architektur. Dies habe auf Jerusalem als Begegnungsstätte einer Vielzahl religiöser und sozialer Gruppen besonders zugetroffen. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf Johann Büssows mit dem Ernst-Reuter-Preis ausgezeichnete Promotion „Hamidian Palestine: Politics and Society in the District of Jerusalem, 1872-1908“, die demnächst bei Brill erscheint.

Im seinem Vortrag ging Johann Büssow auf die lokalen Interessen der Bevölkerung der "Heiligen Stadt" von Juden, Christen und Muslimen und deren Gestaltungsprinzipien ein. Im Mittelpunkt der Betrachtung standen die tiefgreifenden Transformationen Jerusalems während der spätosmanischen Epoche und des Übergangs zur britischen Mandatsregierung, die bis heute die Stadt prägen.


Eindrücke des Abends finden Sie hier.

Termine

August 2020
26 27 28 29 30 01 02
03 04 05 06 07 08 09
10 11 12 13 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 01 02 03 04 05 06
August 2020
26 27 28 29 30 01 02
03 04 05 06 07 08 09
10 11 12 13 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 01 02 03 04 05 06

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Keine Artikel in dieser Ansicht.