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Ausstellungswechsel in der DAFG-Geschäftsstelle: Von „Wüsten und Basaren“ zu „Wahrzeichen“

Bernd Demecz (li.)
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Bernd Demecz (li.)

Es war ein förmlich fliegender Wechsel: An einem Abend klang in der DAFG-Geschäftsstelle die Ausstellung „Wüsten und Basare“ mit Arbeiten der Künstlerin Tina Sackermann aus, und bereits am darauffolgenden Tag wurde die neue Ausstellung „Wahrzeichen – Symbole aus der arabischen Welt“ mit Bildern von Bernd Demecz eröffnet.

Zwei Monate lang hatten die Bilder von Tina Sackermann den Sommer in unsere Geschäftsräume gebracht (und ihn verlängert). Bei der Finissage der Ausstellung „Wüsten und Basare – Bilder aus dem Maghreb und aus Syrien“ hatten die geladenen Gäste Gelegenheit, bei einem Umtrunk mehr über die Entstehung der Bilder, vor allem aber über ihr Leben als Künstlerin zu erfahren. In einem Gespräch mit Ulrike Askari erzählte Tina Sackermann eindrücklich davon, wie sie bereits früh zur Malerei fand, was sie im Maghreb und in Syrien zum Malen inspirierte und schließlich, welche Wege sie gegangen ist, damit ihre Passion keine „brotlose Kunst“ bleibt.

Neuer Tag – neuer Stil. Während die Bilder in „Wüsten und Basare“ eher abstrakt und von Licht und Farben inspiriert sind, wählt Bernd Demecz mit seinen Werken in „Wahrzeichen“ einen anderen Zugang zur arabischen Welt: Es lässt farbenfrohe Acryl- und Aquarellmalerei mit Collagen zusammenspielen, die häufig mit Gold durchsetzt sind. Zu seinen Motiven gehören charakteristische Symbole und Wahrzeichen arabischer Länder – 20 von ihnen hat der Künstler bereits so porträtiert.

Die Vernissage wurde gewohnt eloquent vom DAFG-Vizepräsidenten, Prof. Dietrich Wildung, eröffnet. Im Anschluss stellte Elsayed Tag Eldin, Kulturattaché der Botschaft der Arabischen Republik Ägypten, zunächst den Künstler vor. Ebenso wie in anderen arabischen Botschaften, waren Bilder von Bernd Demecz auch in der ägyptischen Botschaft seit längerer Zeit zu sehen. In der DAFG-Geschäftsstelle sind die Bilder aus der „arabischen“ Reihe nun das erste Mal versammelt. Herr Tag Eldin verwies in seiner Rede auch auf die Bedeutung der Kunst bei der Annäherung zwischen Deutschland und der arabischen Welt. Insbesondere auf diesem Gebiet gebe es noch erheblichen Nachholbedarf. Nach den Reden gab es dann bei Fingerfood und einem Umtrunk Gelegenheit, mit Bernd Demecz persönlich über seine Bilder zu sprechen.

Trotz Unterschieden im Stil eint beide Künstler jedenfalls eines: der interessierte Blick aus Deutschland auf die arabische Welt. 

Die Ausstellung „Wahrzeichen – Symbole aus der arabischen Welt“ mit Bildern von Bernd Demecz ist noch bis Mitte November in unseren Geschäftsräumen zu besichtigen. Fotos von der Vernissage von Bernd Demecz und der Finissage von Tina Sackermann können Sie sich hier ansehen.

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