DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Auftakt Musikreihe "al musiqa"

Endlich wieder arabische Musik live in der DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. – das gab es am 9.

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DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

DAI-DAFG Reihe: Vortrag mit Dr. Philipp von Rummel

Wie lässt sich die komplexe Geschichte der bedeutenden archäologischen Stätte Simitthus (Chimtou) in Tunesien

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DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Hidden Histories: Palestine and the Eastern Mediterranean

Palästina und das östliche Mittelmeer weisen eine jahrtausendealte Geschichte auf, um deren Definitionsmacht in

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DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

DAI-DAFG Reihe: Vortrag mit Dr. Alexander Ahrens

Auf 18 Kilometer Länge überwindet das in Jordanien gelegene Wadi Shuaib 1200 m Höhenunterschied und durchläuft mehrere

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DAFG, Politik

3. German-Arab Gulf Dialogue on Security and Cooperation

Bereits zum dritten Mal veranstalteten die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. und die

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Diplomatie im Wüstensand: Vortrag von Prof. Dr. Wildung

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Welche Bedeutung hat die Arbeit von Archäologen für die Diplomatie? Dieser Frage ging Prof. Dr. Wildung, ehemaliger Direktor des Ägyptischen Museums Berlin und Leiter des Grabungsprojekts Naga im Sudan, in seinem Vortrag nach, den er am 20. Juni 2017 im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München hielt. Der Vortrag wurde von der DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. zusammen mit dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München organisiert.

Der ehemalige DAFG-Vizepräsident Prof. Dr. Wildung kann auf Jahrzehnte Erfahrungen in der Feldforschung in Ägypten und Sudan zurückblicken. Er ist zudem zurzeit Grabungsleiter des Münchner Grabungsprojekts in Naga, einer antiken Stadt (300 v. Chr. – 250 n. Chr.) nördlich von Khartum in der Republik Sudan.  

Gerade dieses Grabungsprojekt unter der Leitung des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst hat sich zu einem wichtigen Faktor in der kulturpolitischen Kooperation zwischen der Republik Sudan und Deutschland entwickelt. Trug im 19. Jahrhundert die Orient-Archäologie noch maßgeblich zur „kolonialistischen Selbstdarstellung europäischer Staaten“ bei, so ist es nun die „historische und kulturelle Identität“ der jeweiligen Gastländer, die die Archäologen aus Deutschland durch ihre Arbeit definieren helfen, so Wildung. Zudem sei, so der Referent, die archäologische Arbeit vor Ort ein „krisenfester Langzeitfaktor diplomatischer Beziehungen“: durch die oft sich über Jahre erstreckenden Projekte und die Kontinuität der wissenschaftlichen Arbeit können Archäologen maßgeblich zur Stabilisierung und Vertrauensbildung in den diplomatischen Beziehungen zweier Länder beitragen.

Illustriert mit zahlreichen Beispielen aus seiner langjährigen Arbeit in Grabungsprojekten in Ägypten und Sudan, warf Prof. Dr. Wildungs Vortrag neues Licht auf einen sicherlich nicht oft beachteten Aspekt archäologischer Arbeit und faszinierte die zahlreich erschienen Zuhörer mit Einblicken in die tägliche Arbeit eines der erfahrensten Archäologen Deutschlands.


Mehr über das Naga-Projekt des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst München erfahren Sie auf der Projektwebseite.

Foto: © Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

 

 

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