DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Online-Seminar mit Studierenden aus Jena

Am 2. Juni 2020 diskutierte DAFG-Vorstandsmitglied Botschafter (a.D.) Bernd Mützelburg mit Studierenden der

 ...
DAFG, Politik

DAFG-Hintergrundgespräch zur Beziehung EU-GCC

Die geostrategischen und wirtschaftspolitischen Folgen der COVID-19 Pandemie stellen auch die Beziehungen zwischen

 ...
DAFG, Politik

Der Syrien-Konflikt und die Rolle Europas

Während die Corona-Krise derzeit die öffentliche Debatte bestimmt, befindet sich der Syrien-Konflikt im bereits zehnten

 ...
DAFG, Politik

Zivilgesellschaft und die Zukunft des Nahen Ostens

In Kooperation mit der Maecenata Stiftung lud die DAFG — Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. am 14. Mai

 ...
DAFG, Politik

Der Trump-Plan und die Zukunft des Nahostkonflikts

Anfang 2020 präsentierte US-Präsident Donald Trump die Vorstellungen seiner Administration zur Lösung des

 ...

Vernissage und Lesung in der DAFG

Najem Wali und Gitti Schneider
1 von 12

Najem Wali und Gitti Schneider

Am Freitag den 19. Juni 2009 eröffnete die DAFG die Ausstellung von Gitti Schneider „Immer auf dem Weg. Empfinden und Wieder-Auflösen“, verbunden mit einer Lesung des bekannten irakischen Schriftstellers Najem Wali. Er las aus seinem Roman „Jussifs Gesichter. Roman aus der Mekka-Bar.“ Bruno Kaiser, Geschäftsführer der DAFG, begrüßte die Gäste im Namen der Gesellschaft und Ulrike Askari, DAFG-Kulturreferentin, stellte die Künstler vor. Gitti Schneider, die in Österreich, Israel und Italien ausgestellt hat, geht es darum, subjektive Erfahrungswelten zu vermitteln und emotionale Prozesse zu notieren. Sie ordnet ihre Arbeiten meist paarweise oder in einer mehrteiligen Serie an. So können die Formen und Farben der einzelnen Bilder miteinander korrespondieren und miteinander um die Gunst des Betrachters wetteifern. Es geht immer wieder um das Bestimmen und „Wieder-Auflösen“, bis das Ziel eines freieren Raumes erreicht ist, wo Empfindungen von vertrauter Assoziation losgelöst sind.

Najem Wali führte kurz in sein Buch ein und las einige ausgewählte Passagen. Der Roman beschreibt die Wanderungen Jussif Walis durch Stadt, Kranken- und Irrenhaus, die Mekka-Bar, durch leere Straßen und Gedanken, durch Selbstgespräche und Visionen. Er wirkt bisweilen surrealistisch, bisweilen grotesk, wie ein Eintauchen in die eigene Seele. „Und wie war deine Reise, Jussif?“ … „Meine Reise beginnt jetzt. Ich habe mich entschieden, das Haus zu verlassen. Ich versuche, meine Identität und meinen Namen wiederzuerlangen.“

Anschließend standen die beiden Künstler für Fragen zur Verfügung. Ein kleiner Imbiss rundete den Abend ab.

Fotos des Abends sehen Sie hier.

Termine

August 2020
26 27 28 29 30 01 02
03 04 05 06 07 08 09
10 11 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 01 02 03 04 05 06
August 2020
26 27 28 29 30 01 02
03 04 05 06 07 08 09
10 11 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 01 02 03 04 05 06

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Keine Artikel in dieser Ansicht.