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DAFG-Arabischkurse im Online-Format

Die beiden derzeit laufenden DAFG-Arabischkurse für Fortgeschrittene werden momentan online fortgesetzt. Ein

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DAFG verschiebt alle Veranstaltungen aufgrund des Coronavirus

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die DAFG e.V. entschieden, bis auf Weiteres alle Veranstaltungen sowie den

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DAI-DAFG Reihe: Vortrag Dr. Bernd Müller-Neuhof

Frühbronzezeitliche Siedlungen im Nordosten Jordaniens standen im Mittelpunkt des Vortrags von Privatdozent Dr. Bernd

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Hundert Jahre Libanon 1920–2020

Der Libanon ist ein Schlüsselstaat in der Region und durch gesellschaftliche Vielfalt und Diversität gekennzeichnet. Am

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Hintergrundgespräch mit S.E. Dr. Mohammad Al-Issa

In Kooperation mit dem Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) lud die DAFG – Deutsch-Arabische

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DAFG-Vortragsreihe "Geschichte und Gegenwart": Prof. Dr. Ricardo Eichmann über Tayma in Saudi-Arabien

Prof. Dr. Ricardo Eichmann
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Prof. Dr. Ricardo Eichmann

In der DAFG-Vortragsreihe „Geschichte und Gegenwart – Die Länder der arabischen Welt und ihre historische Vergangenheit" hielt Prof. Dr. Ricardo Eichmann (Deutsches Archäologisches Institut, Erster Direktor der Orient-Abteilung) am 18. Mai 2009 einen Vortrag über "Die Archäologie der Arabischen Halbinsel und neuere Forschungen in der Oase von Tayma in Saudi-Arabien".

Unter den vielen Besuchern befanden sich auch der Botschafter von Saudi-Arabien, S.E. Prof. Dr. Shobokshi und S.E. Prof. Dr. Omran, Botschafter von Syrien. Im Namen der DAFG begrüßte Prof. Wildung, Direktor des Ägyptischen Museums, Berlin, und Vizepräsident der DAFG die Gäste.

Prof. Eichmann wies zunächst darauf hin, dass die systematische archäologische Forschung in Saudi-Arabien erst sehr spät, nämlich in den 1960er Jahren begann. In Tayma, wo das Deutsche Archäologische Institut in Zusammenarbeit mit saudischen Institutionen seit 2004 gräbt, entstand im 2. Jahrtausend v. Chr. eine Oasensiedlung an einem in vorangegangenen Jahrtausenden mindestens 13 Meter tiefen See. Umfangreiche Grundwasservorkommen ermöglichten den Bewässerungsfeldbau, die Haustierhaltung und damit die Sesshaftigkeit. Die nächstgelegenen Nachbaroasen liegen zwischen 100 und 300 km entfernt.

In der Oase konnten 6 Besiedlungsperioden freigelegt werden, die insgesamt 4.000 Jahre Siedlungsgeschichte, von der Gründung der Oase bis heute, belegen. Die Oase lag an einem Knotenpunkt zwischen Nord und Süd, auf dem Weg von der Levante in den Süden ebenso wie von Mesopotamien, hatte aber auch eine Verbindung nach Westen zum Roten Meer und nach Ägypten. Die vielfältigen Funde bestätigen auch die vielfältigen Beziehungen mit diesen Regionen. Für die archäologische Forschung sind die Grabungsergebnisse in Tayma von enormer Bedeutung.

Im Anschluss an den Vortrag, gab es eine lebhafte Diskussion, in der u.a. die beiden Botschafter unter Beweis stellten, dass sie sich nicht nur in der Politik, sondern auch in der Geschichte ihrer Regionen bestens auskennen.

Fotos vom Abend sehen Sie hier.

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