DAFG, Politik

Botschafterbriefing zur Bundestagswahl 2017

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 veranstaltete die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. am 20. Juli

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

DAFG e.V. empfängt Studierende in Berlin

Nach dem Besuch verschiedener außenpolitisch orientierter Einrichtungen empfing auch die DAFG ─ Deutsch-Arabische

 ...
DAFG, Politik

Bildungs- und Forschungspolitik in der MENA-Region

Der Nexus zwischen politischen und sozioökonomischen Entwicklungen und der Forschungs- und Bildungslandschaft in der

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Jour Fixe: AGYA & FU Berlin - Partners in Science

* English version below *

Zum 12ten Arabisch-Deutschen “Jour Fixe“ am 29. Juni 2017 kooperierte die DAFG –

 ...
DAFG, Politik

Vortrag "Palästina im 21. Jahrhundert"

Der Nahost-Konflikt beschäftigt seit Jahrzehnten die internationale Politik und sorgt für große Spannungen innerhalb der

 ...

Diplomatie im Wüstensand: Vortrag von Prof. Dr. Wildung

1 von 12

Welche Bedeutung hat die Arbeit von Archäologen für die Diplomatie? Dieser Frage ging Prof. Dr. Wildung, ehemaliger Direktor des Ägyptischen Museums Berlin und Leiter des Grabungsprojekts Naga im Sudan, in seinem Vortrag nach, den er am 20. Juni 2017 im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München hielt. Der Vortrag wurde von der DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. zusammen mit dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München organisiert.

Der ehemalige DAFG-Vizepräsident Prof. Dr. Wildung kann auf Jahrzehnte Erfahrungen in der Feldforschung in Ägypten und Sudan zurückblicken. Er ist zudem zurzeit Grabungsleiter des Münchner Grabungsprojekts in Naga, einer antiken Stadt (300 v. Chr. – 250 n. Chr.) nördlich von Khartum in der Republik Sudan.  

Gerade dieses Grabungsprojekt unter der Leitung des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst hat sich zu einem wichtigen Faktor in der kulturpolitischen Kooperation zwischen der Republik Sudan und Deutschland entwickelt. Trug im 19. Jahrhundert die Orient-Archäologie noch maßgeblich zur „kolonialistischen Selbstdarstellung europäischer Staaten“ bei, so ist es nun die „historische und kulturelle Identität“ der jeweiligen Gastländer, die die Archäologen aus Deutschland durch ihre Arbeit definieren helfen, so Wildung. Zudem sei, so der Referent, die archäologische Arbeit vor Ort ein „krisenfester Langzeitfaktor diplomatischer Beziehungen“: durch die oft sich über Jahre erstreckenden Projekte und die Kontinuität der wissenschaftlichen Arbeit können Archäologen maßgeblich zur Stabilisierung und Vertrauensbildung in den diplomatischen Beziehungen zweier Länder beitragen.

Illustriert mit zahlreichen Beispielen aus seiner langjährigen Arbeit in Grabungsprojekten in Ägypten und Sudan, warf Prof. Dr. Wildungs Vortrag neues Licht auf einen sicherlich nicht oft beachteten Aspekt archäologischer Arbeit und faszinierte die zahlreich erschienen Zuhörer mit Einblicken in die tägliche Arbeit eines der erfahrensten Archäologen Deutschlands.


Mehr über das Naga-Projekt des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst München erfahren Sie auf der Projektwebseite.

Foto: © Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

 

 

Termine

Juli 2017
26 27 28 29 30 02
03 04 05 06 07 08 09
10 11 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 01 02 03 04 05 06
Juli 2017
26 27 28 29 30 02
03 04 05 06 07 08 09
11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 27 28 29 30
31 01 02 03 04 05 06

Keine Artikel in dieser Ansicht.

München

Syrien: Land of Confusion

26. Juli 2017, 18:00 Uhr

Konferenzzentrum,  Lazarettstraße 33, 80636 München

Das

 ...
Suchergebnisse

AFAC Music and Film Sommerfestival

17.08. bis 20.08.2017

Freiluftkino Kreuzberg, Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

 ...
Berlin

"Multaka: Treffpunkt Museum" und Berlin Glas e.V.:"Painting on Glass" (Glas-Workshop)

02. bis 03. September 2017

Berlin Glas e.V., Provinzstrasse 42a, 13409 Berlin

Inhalt

Seit März

 ...