DAFG, Politik

Arabische Botschafter treffen Berater der Kanzlerin

Im Bundeskanzleramt trafen am Donnerstag, den 6. April 2017, die Botschafter der arabischen Staaten zu einem

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Kurzfilmscreening: Lebanon wins the World Cup

Fußball statt Krieg – ist das überhaupt möglich? Ausgehend von dieser Frage lud die DAFG  – Deutsch-Arabische

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Jour Fixe: Migration und Entrepreneurship

* English version below *

Seit 2014 organisiert die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V.

 ...
DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Ägypten - Byblos - Europa: Vortrag Stefan Wimmer

Unser Alphabet – das erfolgreiche Ergebnis kulturellen Austausches zwischen Orient und Okzident? Dieser Frage ging Dr.

 ...
DAFG, Politik

Perspektiven der EU-Sicherheitspolitik im Nahen Osten

Der Obmann für Außenpolitik der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Roderich Kiesewetter, referierte am Mittwoch,

 ...

Die Suche nach Unsterblichkeit - Ausstellungseröffnung des irakischen Künstlers Mansour Mansour

1 von 12

Die Unsterblichkeit, des Menschen rastlose Suche danach – dieses Thema hatte der irakische Künstler Mansour Mansour für seine neueste Ausstellung in der DAFG – Deutsch-Arabischen Freundschaftsgesellschaft e.V. ausgewählt. Die Ausstellung „Die Suche nach Unsterblichkeit“ ist schon die zweite des Künstlers in den Räumlichkeiten der DAFG e.V. So begrüßte DAFG-Geschäftsführer Björn Hinrichs den Künstler vor den zahlreich erschienen Gästen als alten Freund der DAFG e.V. „Mansour Mansour hat uns schon 2014 mit seiner Ausstellung „Denken in zwei Welten“ begeistert“, so Hinrichs. „Deshalb freuen wir uns, ihn heute wieder mit einer Auswahl neuer Werke begrüßen zu dürfen.“

Reflexionen über Unsterblichkeit

Doch die neue Ausstellung ist nicht nur eine Werkschau, sondern vor allem künstlerische Reflexion über das Thema Unsterblichkeit, über Leben und Sterben und die Sehnsucht des Menschen nach einem ewigen Leben ohne die Schrecken des Todes. Auf den ersten Blick scheinen die vielen farbenfrohen Porträts von Dichtern, Sängern und Schauspielern aus der arabischen und westlichen Welt, die die Ausstellung dieses Mal dominieren, nicht zu den ausgewählten Szenen aus dem Gilgamesh-Epos zu passen, die ebenfalls Teil der Ausstellung sind. Doch Mansour Mansour hat alle Werke mit Bedacht ausgewählt: Ob Helden wie Gilgamesh, ob Künstler, Autoren, Schauspieler, Musiker – sie alle streben auf ihre Art und Weise nach Unsterblichkeit, argumentiert Mansour Mansour. Die einen, so der Künstler, wollen tatsächlich auch körperlich dem Tod entkommen, andere versuchen, Unsterblichkeit durch ihre Werke zu erlangen. Dieses Streben, diese Sehnsucht und rastlose Suche nach Ewigkeit in allen Dingen durchzieht alle Werke der Ausstellung. Egal ob es eine „ewige Freundschaft“ ist oder das „ewige Marokko“ das er porträtiert, oder die Stars und Sternchen Hollywoods, die er mit seinem charakteristisch feinen Pinselstrich karikiert.

Ein deutsch-arabisches Leben

Besonders eindrucksvoll aber sind auch in dieser Ausstellung Mansours Illustrationen des Gilgamesh-Epos, die durch ihre künstlerische Ausdruckskraft und das malerische Können eindeutiger Höhepunkt der Ausstellung sind. Ihr Illustrationscharakter verrät viel über ihren Schöpfer, der seit fast 30 Jahren als Maler und Illustrator für Verlage und Werbeagenturen in Berlin arbeitet. Der gebürtige Iraker Mansour kam 1982 nach Deutschland und studierte Grafikdesign und Visuelle Kommunikation an der Hochschule der Künste in Berlin. Mit über 50 Einzelausstellungen und fast 150 Sammelausstellungen, ist Mansour Mansour nicht nur fester Bestandteil der Berliner Kunstszene, sondern hat auch in Großbritannien, den Niederlanden, Dänemark, Algerien, der Türkei und Tunesien seine Werke ausgestellt. Also auch ein Streben nach  - zumindest künstlerischer - Unsterblichkeit? Sicherlich, so der Künstler. „Sind wir nicht alle ein bisschen auf der Suche nach Unsterblichkeit, fragt Mansour Mansour bei der Ausstellungseröffnung. Und so ist es wenig verwunderlich, dass zwischen all den Porträts der bekannten und weniger bekannten Prominenz auch ein augenzwinkerndes Selbstbildnis des Künstlers zu finden ist.

Dass die Ausstellungseröffnung mit dem Geburtstag des Künstlers zusammenfiel, war dann ein glücklicher Zufall. Ein Zufall, der zu einer eher ungewöhnlichen Ausstellungseröffnung werden ließ: Denn anders als normalerweise rückten so die ausgestellten Werke des Künstlers eher in den Hintergrund. Im Mittelpunkt stand diesmal viel mehr das Leben des Künstlers.  Noch lange feierten deutsche und arabische Gäste miteinander Mansour Mansour – ein Vermittler zwischen zwei Kulturen und Symbol deutsch-arabischer Freundschaft.

Die Ausstellung kann bis zum 17. März 2017 während der Öffnungszeiten der Geschäftsstelle besucht werden. Um telefonische Anmeldung unter 030 - 20 64 88 88 wird gebeten.

Termine

Februar 2017
29 30 01 02 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 01 02 03 04 05
Februar 2017
29 30 01 02 03 04
06 07 08 09 10 11 12
13 15 16 17 18 19
20 21 22 26
28 01 02 03 04 05
DAFG, Berlin

Business Breakfast: startup mentoring by enpact

28 April 2017, 9:00 am

DAFG Office, Friedrichstr. 185, 10117 Berlin

Over the last few years,

 ...
DAFG, Berlin

Sommer-Intensivkurs Hocharabisch für Einsteiger

19. bis 23. Juni 2017, 16-20 Uhr

DAFG-Geschäftsstelle, Friedrichstr. 185, 10117 Berlin

Ob in

 ...
Irakisch-Kurdistan

Alsharq-Studienreise nach Irakisch-Kurdistan

28. April bis 7. Mai 2017

1689 Euro Normalpreis (100 Euro Rabatt für DAFG-Mitglieder)

Das

 ...
Berlin

Marokkanische Filmwoche

02. bis 07. Mai 2017

Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin

Die Botschaft des

 ...
München

Podiumsdiskussion: Das Ende des Nahen Ostens, wie wir ihn kannten

03. Mai 2017, um 19:00 Uhr

Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München

Der

 ...